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29.09.1995

Designierter Notes-Killer kommt im Februar Microsofts Exchange geht auf Kundenwunsch zurueck ins Labor

SAN MATEO (IDG) - Die Klientel der Microsoft Corp., Redmond, Washington, will lieber noch ein bisschen auf das Messaging-System "Exchange" warten, als Abstriche in puncto Zuverlaessigkeit und Funktionalitaet hinnehmen. Deshalb wird der Softwareriese das Produkt voraussichtlich doch erst im kommenden Jahr auf den Markt bringen.

Ort des Geschehens: eine Tagung in Redmond. Verantwortlich: einige Teilnehmer von seiten der Microsoft-Anwender. Nach dem Meeting traten die Kunden an den Anbieter mit der Bitte heran, die Auslieferung von Exchange bis zum ersten Quartal des kommenden Jahres zurueckzustellen.

Die auf diese Weise gewonnene Zeit sollten die Entwickler nutzen, um Stabilitaet und Zuverlaessigkeit des Produkts sicherzustellen. Darueber hinaus wuenschen sich die Microsoft-Kunden weitere Verbesserungen, beispielsweise beim Mail-Client und der Administration.

Wie Mitarbeiter des Software-Unternehmens bestaetigten, wird das Messaging-System wahrscheinlich nicht vor Februar 1996 verfuegbar sein. Damit muesste Microsoft dem Konkurrenten Lotus Development Corp., Cambridge, Massachusetts, den Vortritt lassen, der das Release 4.0 seines Groupware-Systems "Notes" bereits im Januar des kommenden Jahres freigeben will.

Vor 15 Monaten als "Notes-Killer" angekuendigt, wird Exchange derzeit auch vom Microsoft-Marketing nur noch als E-Mail-System mit integrierter Groupware bezeichnet. Ein Teil der Workgroup- Funktionalitaet ist auf spaetere Releases verschoben, verspricht Microsoft. Nach Ansicht von Marktbeobachtern bedeutet Exchange denn auch derzeit noch keine echte Konkurrenz fuer eine ausgereifte Groupware-Umgebung wie Lotus Notes.