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07.08.1992 - 

Anders als Microsoft und IBM keine Applikationen

Desktop: Novell strebt, durch Client-Module mehr Service an

DÜSSELDORF (pg) - Novell entdeckt neben dem angestammten Server nun auch den Client für sich. Der Marktführer beabsichtigt jedenfalls, Softwaremodule für Clients zu entwickeln, die sowohl PCs und - Macintosh-Rechner als auch Workstations noch besser in Netzwerke integrieren sollen.

Den Plan Novells gab John Edwards, Vice-President der Novell Desktop Systems Group, bekannt, dessen Unternehmensbereich für die Entwicklung der Module verantwortlich zeichnet. Ziel dieser Maßnahmen ist, für Desktop-Nutzer, Netzadministratoren und Entwickler einen vereinfachten Zugriff auf Applikationen, Management und Verbindungen im Netzwerk zu schaffen.

Die geplanten Client-spezifischen Softwarepakete für DOS-, Windows-, Unix-, OS/2- und Macintosh-Rechner, sollen resident neben dem Betriebssystem des jeweiligen Client laufen und Application Programm Interfaces (API),sowie Class Libraries enthalten.

Über die Unterstützung von Verbindung für LANs, WANs, Peer to peer und mobile Datenkommunikation hinaus möchte Novell durch die Module auch für eine bessere Integration von Desktops und Portables in Netzanwendungen sorgen. Hans Krogull, Marketing-Manager der Novell Deutschland GmbH, bestätigte gegenüber der COMPUTERWOCHE nicht nur die Pläne Novells, sondern auch den Zeitrahmen, wonach die Module im Laufe des nächsten Jahres auf den Markt kommen sollen. Nach Ansicht von Krogull sind die Workstation-Kits für OS/2 und Windows bereits erste Client-Ansätze von Novell. Die Gefahr, mit IBM und Microsoft in diesem Bereich zu kollidieren, sieht der Manager jedoch nicht, weil Novell nur Services, jedoch keine Applikationen liefere. "Während Microsoft versucht, DOS mit Windows NT wegzureduzieren, und IBM mit OS/2 die gleiche Zielsetzung hat, manipulieren wir den Markt nicht", begründet Krogull die Entscheidung seines Arbeitgebers.