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02.04.1999 - 

Desktop-Services immer begehrter

Desktop-Services immer begehrter Debis Systemhaus wächst kräftig

HANNOVER (CW) - Insgesamt wuchs das Debis Systemhaus im letzten Geschäftsjahr um 40 Prozent auf einen Umsatz von 4,3 Milliarden Mark. Dabei kamen 70 Prozent der Einnahmen von Kunden außerhalb des Debis-Konzerns. Kräftigen Zuwachs vermelden die Schwaben in der Sparte Desktop-Services. Um fast 90 Prozent auf 1,06 Milliarden Mark konnte der IT-Dienstleister in diesem Segment zulegen.

"Es reicht nicht aus, Kunden nur die Hardware hinzustellen", erklärte Norbert Reithmann, Chef der Debis-Tochtergesellschaft PCM Computer AG auf der CeBIT, dessen Bereich einen Anteil von 787 Millionen Mark am gesamten Desktop-Service von Debis erwirtschaften konnte. Aus seiner Sicht gehören zu den Dienstleistungen die Planung, Installation und der Betrieb einer Client-Server-Infrastruktur, angefangen beim einzelnen Arbeitsplatz bis hin zum Rechenzentrum. Dementsprechend warte die Company mit Dienstleistungen wie Consulting, Technologieberatung, Konzeption, Rollout, Benutzer-Helpdesk, klassischer Wartung der Systeme bis hin zur Betriebsführung auf.

"Bisher wurden Arbeitsplatzrechner als feststehende Investition betrachtet", so Reithmann. Doch die permanente Leistungssteigerung und die Anpassung an neue Betriebssysteme wie Win- dows NT führten zu ständig wechselnden Szenarien. Nicht zu vergessen die verstärkte Einführung von Internet- und Intranet-Techniken sowie neuer betriebswirtschaftlicher Standardsoftware, die ebenfalls höhere Anforderungen an Arbeitsplatzsysteme stellten. Unternehmen seien dadurch ständig gefordert, ihre Systeme aufzurüsten oder zu erneuern. Die Kosten dafür seien nur schwer vorhersehbar.

Debis PCM mit seinen derzeit rund 1400 Mitarbeitern biete an dieser Stelle nun seine Leistungen zu monatlichen Festpreisen je Arbeitsplatzrechner oder Server. Auch pro Geschäftsvorgang ließen sich Fixpreise vereinbaren. Konkrete Preise wurden nicht genannt, sie variieren je nach Projekt. Die "Komplexität von Client-Server-Systemen reduziert sich damit auf einen Lieferanten", konstatiert Reithmann.

Unternehmen, die die Desktop-Services von Debis in Anspruch nehmen, sind unter anderem Viag Interkom und die Hypo-Vereinsbank. Ende des vergangenen Jahres schloß Debis beispielsweise bei dem bayerischen Geldhaus ein Projekt ab, bei dem 18500 PCs, 1800 Server und 12000 Drucker beschafft und in über 600 Fillialen installiert wurden. Viag orderte 4000 Endgeräte und 120 NT-Server in sieben Standorten. Dort übernimmt Debis das Problem- und Change-Management sowie die zentrale Systemadministration.