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11.02.1983 - 

Auftragsbestand von 45 Systemen für 1983 unter Vertrag:

Deutsche Amdahl auf Wachstum programmiert

FRANKFURT (CW) - Mit einem Umsatzzuwachs von 60 Prozent auf 58 Millionen Mark kann die Amdahl Deutschland GmbH, München, für das Geschäftsjahr 1982 aufwarten. Damit stellt die deutsche Amdahl Tochter die kalifornische Muttergesellschaft aus Sunnyvale weit in den Schatten. Hier stieg der Umsatz nur um vier Prozent auf 462 Millionen Dollar. Der Reingewinn der Amdahl Corporation ging gar von 26,7 auf 6,8 Millionen Dollar zurück.

Der neue Geschäftsführer von Amdahl Deutschland, Bernhard P. Sauer, führte das magere Geschäftsergebnis der US-Mutter auf die verzögerte Auslieferung der neuen Großrechnerserie 580 zurück. Doch im laufenden Jahr - der um knapp 100 Prozent gestiegene Aktienkurs von Amdahl nahm diese Erwartung bereits vorweg - wird laut Sauer Amdahl weltweit wieder kräftig wachsen.

In Deutschland hat sich der ehrgeizige Ex-IBMer vorgenommen, die britische Schwestergesellschaft Amdahl UK zu überflügeln. Derzeit bilden - seit dem Start im Jahr 1977 -29 Großcomputer bei 22 Kunden im Gesamtwert von 150 Millionen Mark die geschäftliche Basis. Zum Jahresbeginn aber schon, so betonte Sauer bei Bekanntgabe des Geschäftsergebnisses, habe man "einen Auftragsbestand von 45 Systemen für 1983 fest unter Vertrag" - was einer Umsatzverdoppelung im laufenden Jahr entsprechen dürfte. Erste Anwender des neuen Amdahl-Jumbos 580 sind die Hamburg-Mannheimer Versicherung und Daimler-Benz.