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11.05.1990 - 

Die 90erJahre sollen Durchbruch bringen

Deutsche Anwender kennen sich mit CASE noch nicht aus

MÜNCHEN (pi) - In ihrer Marktprognose für die 90er Jahre erwartete die Dr. Seidel Informationssysteme GmbH, München, einen Durchbruch von CASE-Methoden und -Werkzeugen bei der Entwicklung hochwertiger Software. Bisher sei der Kenntnisstand zu diesem Thema in Deutschland allerdings eher gering.

Die Einführung von CASE-Methoden und -Tools verzögert sich nach Ansicht der Marktbeobachter derzeit noch, weil in vielen Unternehmen die Organisationsformen veraltet, die DV-Manager überlastet und der SW-Entwicklungsprozeß zu stark zergliedert sind. Anwendungsstaus, die Bindung von, Entwicklungspersonal in der Wartung sowie die Reduzierung von Aktualität und Qualität der Informationen seien die Folgen des Verzichts auf CASE-Methoden.

Die Vorteile des Computer Aided Software Engineerings sieht die Gesellschaft unter anderem in der gesteigerten Produktivität der Software-Entwicklung sowie in qualitativ besseren und fehlerfreien Produkten. Außerdem entstehe parallel zum Entwicklungsverfahren eine entsprechende Systemdokumentation, wodurch die künftige Softwarewartung sichergestellt sei.

Auch führen CASE-Methoden aufgrund eines effizienteren Projekt-Managements und durch die Wiederverwendbarkeit einzelner Module zu erheblichen Kosteneinsparungen.

In den USA arbeiten nach Einschätzung der Gesellschaft bereits 25 Prozent der Unternehmen mit CASE-Verfahren. Für Deutschland wagt Seidel eine ähnliche Prognose bis zum Jahr 1992.

Günstige Vorhersagen wagt der Marktbeobachter außerdem für objektorientierte Programmiermethoden.

Der Erstellung und Nutzung wiederverwendbarer Module gehört seiner Ansicht nach die Zukunft.

Informationen: Dr. Seidel Informationssysteme GmbH, Sebastian-Bauer-Straße 37, 8000 München 83, Telefon 0 89/6 37 58 28.