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30.04.1981 - 

Dienstleistungen der Rechenzentren kaum aktzeptiert:

Deutsche Anwender ziehen inhouse vor

LONDON (gr) - Bis 1984 wird sich der bundesdeutsche Markt für DV-Dienstleistungen mehr als verdoppeln. Nach Berechnungen der Input Ltd., London, erreicht er dann ein Volumen von 6,043 Milliarden Mark verglichen mit 2,520 Milliarden Mark 1979. Die Dienstleistungen von Rechenzentren werden dagegen im Volumen nur zehn Prozent pro Jahr steigen.

Das stärkste Wachstum werden den Berechnungen der Marktforschungsgesellschaft nach, der Bereich Software mit plus 30 Prozent und schlüsselfertige Lösungen mit 52 Prozent zu verzeichnen haben. Verarbeitungsleistungen außer Haus seien in der Bundesrepublik weniger gefragt als in allen anderen europäischen Ländern. Die Input-Forscher führen diese eigenartige Präferenzstruktur auf die beherrschende ,Stellung der IBM bei "Inhouse"-Lösungen zurück. Sie machen außerdem die hohen Übertragungskosten und das merkliche Fehlen von Vertriebs- und Unterstützungspersonal im Rechenzentrumssektor dafür verantwortlich. Als weiterer Einflußfaktor wird genannt, daß ab 1981 Standleitungen nur noch beschränkt bewilligt werden.

Der Bereich, in dem personengebundenes DV-Know-how übermittelt wird, wächst den Berechnungen der Marktforscher nach im Betrachtungszeitraum am stärksten. Nachdem er 1980 ein Volumen von 590 Millionen Mark hatte, erreicht er 1984 rund 1,613 Milliarden Mark. Die Nachfrage nach System Consulting und Design, nach Spezial-Software und Ausbildungskapazität werde einmal stimuliert durch den Wunsch der Unternehmen nach einem eigenen System, zum anderen durch die zu kurze Personaldecke.