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02.06.2008

Deutsche Bank baut IT um

CIO Wolfgang Gaertner stellt seine Organisation neu auf - mit Folgen für das Personal.

Wolfgang Gaertner, Sieger im von computerwoche und CIO Magazin ausgerichteten Wettbewerb "CIO des Jahres 2007", stellt seine interne IT-Organisation komplett um. Im CW-Interview berichtet Gaertner, was er meint, wenn er davon spricht, "Anwendungssilos" aufzubrechen.

Bislang war bei der Deutschen Bank für jede größere Anwendung eine Gruppe von IT-Spezialisten verantwortlich, die den Software-Entwicklungszyklus von der Anforderungsanalyse über Programmierung und Testing bis hin zum Deployment kontrollierte. Das hat sich geändert: Die Entwickler spezialisieren sich nun auf einzelne Aufgaben wie Analyse oder Test, die sie beherrschen sollen.

Gleichzeitig sind sie nicht mehr für eine Applikation, sondern für eine Reihe von Anwendungsfeldern zuständig. So tummeln sich beispielsweise spezialisierte Entwickler in verschiedenen Bereichen wie "Konsumentenkredite", "Baufinanzierung" oder "Point of Sale". Auch die in vielen Unternehmen hervorgehobene Arbeit der Enterprise Architects hat sich gewandelt. Die Betonung liegt auf der Verbindung von Geschäftsprozessen mit IT-Lösungen.

Architekten müssen kommunizieren können und Projekt-Know-how haben.

Gaertner setzt seinen Wahlspruch "IT thinks Business" konsequent um. Das Aufkommen von Schatten-IT-Organisationen in den Fachabteilungen hat bei ihm keine Chance - im Gegenteil: Bereits zwei IT-lastige Fachabteilungen wurden in diesem Jahr in die IT-Organisation integriert.

"Wir sind keine reinen Techniker, sondern Leute, die Bankprozesse und -produkte verstehen", postuliert der CIO. Die IT begegne den Fachabteilungen auf Augenhöhe. Voraussetzung für den Change-Prozess sei die Veränderungs- und Lernbereitschaft der Mitarbeiter.

Das ausführliche Interview mit Gaertner lesen Sie ab Seite 26. (hk)