Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Überprüfung der Prozesse zeigt Auslagerungspotenzial für 5500 Arbeitsplätze auf

Deutsche Bank vergibt HR-Entwicklung fremd

01.08.2003
MÜNCHEN (CW) - Die Deutsche Bank will jeden Geschäftsprozess daraufhin untersuchen, ob er sich auslagern lässt. Hinsichtlich der Entwicklung von Human-Resources-Systemen lautet die Antwort definitiv "ja".

Der IT-Beratungs- und -Service-Anbieter Accenture wird künftig die Software für den Personalbereich der Deutschen Bank entwickeln. In diesem Zusammenhang wechseln 40 Mitarbeiter aus dem bislang 150-köpfigen Deutsche-Bank-Bereich "HR Systems" zu Accenture. Um deren und ihrer neuen Kollegen Arbeit zu steuern, benötigt der Finanzdienstleister eigenen Angaben zufolge 25 bis 30 Softwareexperten. Die restlichen HR-Entwickler sollen sich neuen Aufgaben widmen.

Ebenfalls ausgliedern will die Bank den Betrieb ihrer elektronischen Beschaffung sowie Maintenance und Weiterentwicklung der SAP-Anwendungen. Zumindest beim Thema E-Procurement hat offenbar wiederum Accenture die besten Chancen auf den Zuschlag.

Mit den jüngsten Verträgen bestätigt die Deutsche Bank ihre Strategie, interne Leistungen durch die Angebote externer Dienstleister zu ersetzen, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist. Für gewaltige Aufregung sorgte jetzt aber ein Bericht der Tageszeitung "Die Welt", wonach jeder zweite Arbeitsplatz im 10800 Köpfe starken Deutsche-Bank-Bereich Global Technology and Operations von Auslagerung bedroht sei. Wie das Unternehmen einräumt, betrachtet das Management derzeit alle Prozesse hinsichtlich ihres Auslagerungspotenzials. Die publizierte Zahl von 5500 gefährdeten Arbeitsplätzen bezeichne jedoch keinesfalls eine "Planzahl". (qua)