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Dollarverfall und Importe drücken auf die Preise:


13.01.1978 - 

Deutsche Bauelemente mit bescheidener Zukunft

NÜRNBERG (pi) - Die deutsche Bauelemente-Branche muß sich vorerst mit kleineren Wachstumsraten bescheiden. So schätzt Dr. Jochen von Bonin, General Manager der ITT Bauelemente Gruppe Europa (Nürnberg), für 1978 allenfalls ein Produktionsplus für die Branche von real 2 bis 3 Prozent, nachdem 1977 mit 4,35 Milliarden Mark Produktionsvolumen eine Stagnation gegenüber 1976 eingetreten ist. Von Bonin begründete seine Prognose vor allem mit den durch den permanenten Dollarverfall verschlechterten Exportmöglichkeiten sowie mit den steigenden Importen aus Fernost, die den Preistrend nach unten drückten. Ein weiteres Wachstumshemmnis sei die Tatsache, daß die Bundesrepublik ein im Weltmaßstab zu hohes Lohnniveau habe. Für die ITT Bauelemente Gruppe selbst sieht von Bonin 1978 ein Umsatzwachstum von rd. 8 Prozent als erreichbar an, nachdem 1977 eine Zuwachsrate von 3 Prozent auf etwa 750 (1976: 730) Millionen DM erzielt wurde.

Von Bonin glaubt, die Bauelementebranche werde in drei bis fünf Jahren etwa 50 Prozent ihrer Umsätze mit neuen Produkten machen.