Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.05.1998 - 

DAI: 1500 börsenfähige Unternehmen in Deutschland

Deutsche Börsenlandschaft kann noch nicht mit den USA konkurrieren

Obwohl 35 Neuemissionen im Jahr 1997 einen neuen Rekord für Deutschland markierten, ist die Zahl der Neulinge unter den börsennotierten Unternehmen im Vergleich zu den USA (619) und Großbritannien (243) nach wie vor sehr bescheiden. Zu diesem Ergebnis kommt nach einem Bericht von "Blick durch die Wirtschaft" das Deutsche Aktieninstitut (DAI) in einer aktuellen Analyse. Demnach ist für Rüdiger von Rosen, geschäftsführendes DAI-Vorstandsmitglied, die Tatsache, daß in den Vereinigten Staaten pro Monat fast doppelt so viele Firmen wie in Deutschland an die Börse gehen, auch ein Zeichen dafür, daß hierzulande immer noch Nachholbedarf in Sachen Aktienkultur besteht.

Von Rosen zufolge werden die deutschen Börsen vor allem für junge Wachstumsunternehmen zunehmend attraktiver. Zudem sprächen die Fortsetzung der Privatisierungspolitik, die Ausgliederung von Tochterunternehmen (Spin-offs), die Gründung von Beteiligungsgesellschaften und die immer häufiger zu beobachtenden Management-Buy-outs in Zukunft für eine noch höhere Zahl an Börsenpremieren junger Firmen. Allein in diesem Jahr erwartet der DAI-Chef mindestens 50 weitere Neuemissionen. Dies sei jedoch nur ein Bruchteil der Unternehmen, die fit für einen Börsengang wären. Nach Einschätzung des DAI gibt es in Deutschland mittlerweile rund 1500 börsenfähige Companies.

Erwartungen beim Going Public wurden erfüllt

Laut DAI sind insbesondere Wachstumsfinanzierung und die Stärkung der Eigenkapitalbasis die vorrangigen Motive für einen Börsengang. Darüber hinaus belege eine entsprechende Umfrage, daß bei 93 Prozent der Unternehmen die mit dem Going Public verbundenen Erwartungen entweder vollkommen oder überwiegend erfüllt worden sind. Für nahezu 70 Prozent der Firmen hatte der Wechsel auf das Börsenparkett positive Auswirkungen auf die Wettbewerbsposition; immerhin 40 Prozent der befragten Betriebe konnten zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Positive Einflüsse zeigten sich zudem in puncto Mitarbeitermotivation durch die Etablierung entsprechender Beteiligungsmodelle.