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Sichere Kommunikation via VPN

Deutsche Botschaften steigen auf Linux um

07.02.2003
MÜNCHEN (CW) - Knapp ein Jahr nach Projektbeginn wurden die ersten deutschen Botschaften an die "Sichere Inter-Netzwerk-Architektur" (Sina) angebunden. Gleichzeitig rüstet die damit beauftragte Secunet Security Networks AG die Server an allen Standorten auf Linux um.

Im August 2000 hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Secunet damit beauftragt, eine Lösung für die sichere Kommunikation über externe Datennetze wie das Internet zu entwickeln. Die daraus entstandene Sichere Inter-Netzwerk-Architektur wird derzeit zur Vernetzung aller deutschen Botschaften eingeführt.

Darüber hinaus stellt Secunet die Server sämtlicher Auslandsvertretungen auf das Betriebssystem Linux um. Laut Peter Kraaibeek, Projektleiter bei Secunet, ist derzeit sowohl die Sina-Einführung als auch die Linux-Migration an zirka zwanzig Standorten abgeschlossen. Bis Ende des Jahres sollen alle rund 220 Botschaften vernetzt sein.

Mit Sina lassen sich Virtual Privat Networks aufbauen, wobei die gesamte Kommunikation bis zum individuellen Arbeitsplatz durchgehend verschlüsselt wird. Die Komponenten basieren auf einer speziell an Sicherheitsbedürfnissen ausgerichteten und minimalisierten Linux-Version. Die Authentifizierung der Nutzer erfolgt über Smartcards, die in einer eigenen Public Key Infrastructure (PKI) generiert werden können. Einzelne Komponenten der Sina-Architektur sind darüber hinaus durch Firewall- sowie Intrusion-Detection-und-Response-Funktionen gesichert. Das BSI hat Sina für die IP-basierende Übermittlung von Verschlusssachen bis zur Schutzklasse VS-vertraulich zugelassen. (rg)