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30.07.2004 - 

Trotz Kunden- und Umsatzwachstums

Deutsche Colt baut Personal ab

Die deutsche Tochter des britischen Unternehmens wird bis Ende kommenden Jahres 300 ihrer 1141 Mitarbeiter entlassen, sagte Deutschland-Chef Wolfgang Essig der COMPUTERWOCHE. Die Angestellten fallen der Verlagerung zentraler Abteilungen nach Indien zur im Mai 2004 gegründeten Servicetochter Colt Limited India in Neu-Dehli zum Opfer. Essig sagte, dass es sich bei den zu verlagernden Tätigkeiten um Backoffice-Funktionen handelt, bei denen kein Kundenkontakt besteht, sondern Dienstleistungen für das eigene Unternehmen erledigt werden. Die meisten Entlassungen entfallen auf die Frankfurter Standorte (acht in Deutschland insgesamt), wo 700 Mitarbeiter beschäftigt sind und fast jeder zweite gehen muss.

Für das zweite Quartal meldete der britische Citynetz-Betreiber einen Umsatz von 457,8 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), stieg um ein Prozent auf 58,2 Millionen Euro. Der Quartalsverlust reduzierte sich um 25 Prozent auf 39,9 Millionen Euro.

Die deutsche Colt Telecom GmbH schlug sich im Konzern besser: Sie steigerte den Umsatz um 14,3 Prozent auf 171,8 Millionen Euro. Das sind rund 38 Prozent des gesamten Umsatzes der Colt-Gruppe. Die Zahl der Kunden konnte um 27 Prozent auf 17577 erhöht werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel nach Angaben des Unternehmens positiv aus.