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29.09.1978 - 

Inlandsangebot erhöht sich auf 2,65 Milliarden Mark:

Deutsche DV-Produkte drängen Importe zurück

FRANKFURT (ee) - Erfolg für die deutsche DV-Industrie: Nur noch 50 Prozent der Inlandsversorgung im Bereich der Datentechnik werden durch importierte Produkte bestritten. Nach Angaben des Bundesverbandes der Vertriebsunternehmen für die Büroorganisation e. V. (Frankfurt/Main) ist das Inlandsangebot der Datentechnik im ersten Halbjahr 1978 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 42 Prozent gestiegen.

Deutsche Produkte sind mit rund 75 Prozent am gesamten Inlandsangebot der Büro- und Informationstechnik beteiligt, das sich in dieser Zeit (+ 35 Prozent) auf 3,54 Milliarden Mark erhöhte. Während davon 2,65 Milliarden Mark auf die Datentechnik entfielen, waren die klassischen Büromaschinen mit 891 Millionen Mark daran beteiligt.

Insgesamt trugen im Bereich der Datentechnik ausländische Erzeugnisse mit 1,33 Milliarden Mark zur Versorgung des Inlandsmarktes bei. Das entspricht zwar einer Steigerung um 6,7 Prozent. Aufgrund der überproportional gestiegenen inländischen Produktion, die um 25 Prozent zunahm, ist der Auslandsanteil an der inländischen Versorgung jedoch weiter relativ stark - nämlich um 16,6 Prozent auf nunmehr 50 Prozent - zurückgegangen.

Während bei Datenverarbeitungsanlagen die Inlandsversorgung also je zur Hälfte aus inländischer Produktion und aus Importen erfolgt, waren 70 Prozent der konventionellen Büromaschinen ausländischen Ursprungs. Wie stark die internationale Verflechtung im Bereich der Büro- und Informationstechnik ist, unterstreicht die Tatsache, daß im ersten Halbjahr 1978 rund 60 Prozent der deutschen Produktion exportiert wurden, auf der anderen Seite wiederum Importe mit 55 Prozent an der Inlandsmarktversorgung beteiligt waren.