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03.11.2000 - 

Sorgen im Bundesverband deutscher Banken

Deutsche ignorieren den Euro

MÜNCHEN (CW) - Der Bundesverband deutscher Banken sorgt sich um den Stand der Umstellungen auf den Euro.

Die Banken sehen nicht nur ein logistisches und Sicherheitsproblem auf sich zukommen, weil die Kunden Anfang Januar 2002 bei ihnen rund 100 000 Tonnen Münzen und 900 Millionen alte Scheine abliefern werden, um sie gegen den Euro einzutauschen. "Der Euro ist in den Köpfen der Bürger noch nicht angekommen", meint Andreas Goralczyk, Direktor des Bundesverbandes deutscher Banken. Auch Firmen sei die Bedeutung der Einführung einer neuen Währung nicht hinreichend bekannt.

Erst kürzlich bemängelte die Europäische Kommission, wie schleppend sich Unternehmen, insbesondere kleine Firmen, auf den Euro und damit auf eine neue Hauswährung vorbereiteten. Die Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft haben eine Frageliste entwickelt, mit der Berater in den Filialen den Firmenkunden beim Euro-Fitness-Check helfen. Die Checkliste beginnt bei Prozessen wie Einkauf, Buchhaltung, Lohnabrechnung sowie Fakturierung und klopft weitere Bereiche bis hin zum Notfallplan auf Euro-Fähigkeit ab.