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18.10.2005

Deutsche IT-Budgets wachsen um sechs Prozent

Insgesamt bleibt Europa hinter den Erwartungen zurück.

Deutschland ist besser als der Durchschnitt - zumindest im Hinblick auf das Wachstum der IT-Ausgaben. Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner rechnet für das kommende Jahr europaweit mit einer Zunahme der IT-Budgets um drei Prozent. Das bedeute etwas mehr Dynamik als die 2,5 Prozent aus dem laufenden Jahr, so die Analysten. Trotzdem hinke der alte Kontinent deutlich hinter dem globalen Durchschnitt von 5,6 Prozent her. Ausgenommen seien Deutschland, Spanien und Portugal, für die die Marktforscher eine Steigerung um sechs Prozent prognostizieren.

Diese - vorläufigen - Ergebnisse einer kontinuierlichen Befragung von 400 europäischen Anwenderorganisationen wird Gartner Anfang November auf der "ITxpo"-Konferenz in Cannes präsentieren. Vice President und Chefanalyst Roger Fulton kann seine Enttäuschung nicht verhehlen: "Das ist nicht die Erholung des Ausgabeverhaltens, auf die die IT-Gemeinde gehofft hatte." Allerdings hatte er eine plausible Erklärung: "Die IT-Ausgaben in Europa sind eng verknüpft mit dem Bruttoinlandsprodukt."

Mehr investieren werden die europäischen Anwenderunternehmen im kommenden Jahr vor allem in Hard- und Software für Sicherheitszwecke sowie in mobiles IT- Equipment wie Laptops, Handhelds, PDAs und Tablet-PCs, so die Marktuntersuchung. Für Server würden sie eher weniger Geld ausgeben. Positiv entwickle sich die Nachfrage nach unternehmensweiten System-Management-Werkzeugen und Front-Office-Anwendungen. Letztere würden allerdings aus Sonderbudgets bezahlt, die jederzeit wieder schrumpfen könnten.

Dasselbe gilt für den Servicemarkt: Die Gartner-Analysten sehen eine Renaissance für Berater und Ausbildungsanbieter - nach den drastischen Reduzierungen der vergangenen Jahre. Doch wenn es den Unternehmen schlecht gehe, werde hier sofort wieder gekürzt.

Für IT-Personal wollen die Unternehmen im kommenden Jahr kaum mehr ausgeben als im laufenden. Bei den Kosten für interne Mitarbeiter planen sie allenfalls eine zweiprozentige Zunahme ein, so Fulton. Gleichzeitig würden die Budgets für Externe beschnitten. Falls überhaupt, würden zusätzliche Personalausgaben vor allem für Projekt- und Programm-Management, IT-Administration sowie System- und Netz-Management aufgewendet. (qua)