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24.08.1990 - 

Halbleiter-Hersteller mit weniger Gewinn

Deutsche ITT will sich künftig auf Marktnischen konzentrieren

FREIBURG (vwd) - Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verminderte sich bei der deutschen ITT Industrie GmbH im Geschäftsjahr 1989 von 48,9 auf 34,3 Millionen Mark. Allerdings konnte das Volumen deutlich gesteigert werden, so daß der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf 507 Millionen Mark stieg.

Der Auftragseingang der zum Firmenverbund der amerikanischen ITT Corp. gehörenden Gesellschaft verringerte sich im Berichtsjahr auf 489,9 (1988: 514,1 Millionen Mark); der Auftragsbestand sank ebenfalls um 7,5 Millionen auf 138,8 Millionen Mark. Durch Verbesserungen der Kostenstruktur und Rationalisierung der Fertigung habe man Unternehmensangaben zufolge die Ertragskraft auch 1989 auf "adäquat hohem Niveau" halten können. Allerdings ging die Gewinnabführung an die ITT Gesellschaft für Beteiligungen mbH mit 15,2 Millionen um mehr als die Hälfte zurück. Im Vorjahr hatte man noch einen Betrag in Höhe von 38,1 Millionen Mark abgeführt. Die Sachinvestitionen wurden 1989 auf 54,4 (1988: 40,1) Millionen Mark aufgestockt und galten unter anderem der Kapazitätserweiterung für die Wafer-Fertigung.

In Zukunft will die deutsche ITT verstärkt in Marktnischen operieren, um nicht zu stark von Preisverfall und Stagnation auf dem Welt-Halbleitermarkt betroffen zu sein.