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09.06.2000 - 

Ausgespielt: Zu wenig Firmen hatten Interesse

Deutsche Messe sagt CeBIT Home ab

MÜNCHEN (CW) - Die für den Herbst in Leipzig angesetzte Consumer-Messe CeBIT Home wird nicht stattfinden. Das Interesse der Aussteller sei zu gering gewesen, so der Veranstalter.

Wie die Deutsche Messe AG in Hannover mitteilte, konnte das Ziel einer umfassenden Präsentation neuer Produkte aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, PC, Multimedia und Spielesoftware ("Digital Entertainment") nicht erfüllt werden. Der Grund liege in der geringen Beteiligungsresonanz der Anbieter. Mit dem Ausweichstandort Leipzig - die Heimat Hannover ist zum geplanten Veranstaltungszeitraum Ende August von der Expo besetzt - hätten das mangelnde Interesse und die nun getroffene Entscheidung nichts zu tun.

Trotz des stetig wachsenden Segments der digitalen Unterhaltung waren deutsche Messeunternehmen nicht in der Lage, hierzulande neben der ebenfalls im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Berliner Internationalen Funkausstellung (IFA) eine adäquate Veranstaltung zu etablieren. Während die erste CeBIT Home 1996 noch gut besucht war, sank zwei Jahre später die Zahl der Gäste und Aussteller ab. Bereits vor Jahren war mit der "Bits & Fun" eine ähnliche Messe in München gescheitert.

Nach Aussage eines Sprechers der Messegesellschaft wird gegenwärtig noch geprüft, welche Teile des Veranstaltungskonzeptes weitergeführt werden. Dabei ist es denkbar, dass auf die "Braune Ware" der Unterhaltungselektronik verzichtet wird und sich eine neuartige CeBIT Home auf das Multimedia-, PC- und Konsolen-Umfeld konzentriert. Man wolle die Branche nicht aufgeben und sei davon überzeugt, dass in Deutschland Bedarf an einer derartigen Messe bestehe, hieß es aus Hannover. Eine Rückkehr spielefixierter Kinderscharen auf die ohnehin überfüllte Muttermesse CeBIT ist angesichts der hohen Eintrittskosten für Privatbesucher kaum zu befürchten.