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21.03.1997 - 

Vorteile von Datenbanken mit Web-Technologie vereint

Deutsche Start-Up-Company erwirbt Rechte an Hyper-G

Als Mitgesellschafter gewann die Hyperwave GmbH unter anderem die US-Venture-Capital-Gesellschaft Atlas Venture Inc. und die Bank Austria Technologie Beteiligungs GmbH. Hyperwave hat Rechte sowie Quellcode der Hyper-G-Technologie erworben und plant, diese selbständig weiterzuentwickeln.

Das nun in Hyperwave IS umbenannte Hyper-G ist am Institut für Informationsverarbeitung und computergestützte neue Medien (IICM) der Technischen Universität Graz unter Leitung von Hermann Maurer entwickelt worden. Einige Hochschul- und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen wie Motorola, Sumitomo Electric Industries, die European Space Agency (ESA), die Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Springer Verlag und der Multimedia-Produzent M.I.T. setzen das Produkt bereits ein.

Hyperlinks bilden bidirektionale Objekte

Hyperwave IS verbindet nach Auskunft von Georg Thamer, Leiter Marketing und Vertrieb, die Vorteile von Datenbanken mit denen der offenen Web-Technologie. In seiner Architektur ist der Hyperwave Information Server 2.0 eine objektorientierte Datenbank, die Dokumente, Links und Attribute in getrennten Datenbankstrukturen verwaltet.

Da Hyperwave Hyperlinks als separate, bidirektionale Objekte behandelt, die sich zudem mit Attributen versehen lassen, werden URLs beim Abruf der Dokumenteninhalte dynamisch generiert. Bei Änderungen werden die Links automatisch aktualisiert. Nach Angaben der Firma ermöglichen Hyperwaves Datenstrukturen, zusammengehörende Dokumente derart zu verknüpfen, daß die Anzahl der Links verringert wird.

Der Benutzer kann wählen, ob er seine Dokumente anhand von normalen Hyperlinks oder über eine vom Windows Explorer gewohnte Baumstruktur mit Verzeichnissen und Icons finden will. Das Produkt enthält eine Volltext-Suchmaschine und unterstützt laut Hyperwave alle Dateiformate von HTML, Text, Grafik, Sound, Video, VRML, MS-Office und CAD-Zeichnungen. Zugriff und Ablage erfolgen mit Standard-Browsern.

Hyperwave IS gestattet es außerdem, nur die Informationen zur Verfügung zu stellen, die für den jeweiligen Anwender von Bedeutung sind und für die er die Zugriffsrechte besitzt. Zu Dokumenten, die mit Hyperwave verwaltet werden, kann jeder Anwender Kommentare und Anmerkungen verfassen.

Außer dieser Betonung der Kommunikation über das WWW zeichnet sich das Produkt durch seine Strukturierung aus: "Auf der Abteilungsebene entstehen durch die Web-Technologie unzusammenhängende und unstrukturierte Informationsarchive als Insellösungen", führt Thomas Krempl, Geschäftsführer von Hyperwave, aus. Zwar seien an den Arbeitsplätzen alle Dokumente verfügbar, die gesuchten Web-Seiten zu finden sei aber bei Tausenden von Web-Seiten mit den herkömmlichen Technologien oft nicht zu gewährleisten. Mit Hyperwave IS könnten Unternehmen seiner Meinung nach diesem Wildwuchs begegnen.