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27.06.1997 - 

Kooperation mit Intel bleibt unberührt

Deutsche Telekom erweitert Partnerschaft mit Picturetel

Die Deutsche Telekom und Picturetel haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der laut Picturetel Distribution, Lizenzierung, Service, Werbung und Vermarktung aller derzeit angebotenen Videokonferenzsysteme sowie deren künftige Entwicklungen umfaßt. Dem Vertrag geht eine mehrjährige Vertriebskooperation beider Unternehmen bei Raum- und Konferenzsystemen von Picturetel voraus.

Die Telekom erhält nun die Möglichkeit, alle Picturetel-Systeme in ihr Produktangebot aufzunehmen und mit einem eigenen Logo anzubieten (Co-Branding). Bei den angebotenen Picturetel-Videokonferenzlösungen handelt es sich um alle Raum- und Konferenzsysteme, das transportable System "Picturetel-Swiftsite", die Meeting-Tools "Groupboard" und "Groupview", die Multipoint-Server "Montage" und "Prism" sowie alle Desktop-Systeme.

Außer Picturetel-Lösungen vermarktet die Deutsche Telekom bereits das Videokonferenzsystem Proshare von Intel. Da sich das Produktportfolio beider Firmen nur geringfügig überschneidet, sieht Gerhard Gatzmann, Produkt-Manager Multimedia-Systeme bei der Deutschen Telekom, hier keine Probleme. Pro- share ist ein reines Desktop-PC-System. Schwerpunktmäßig diene es der Dokumentenbearbeitung - dem sogenannten Data-Conferencing, so Gatzmann. Im Gegensatz dazu seien Picturetel-Systeme sinnvoller, wenn es um eine gehobene Audio- und Videoqualität gehe, wie beispielsweise bei Meetings. Wo sich die Produktspektren überlappen, setze die Telekom auf eine klare Beratung der Kunden.

Picturetel gilt als Marktführer bei Raum-, Intel bei Desktop-Systemen. Intel bietet eigenen Angaben zufolge keine Raumsysteme an, deswegen mußte die Deutsche Telekom hier auf einen alternativen Hersteller ausweichen. Erst kürzlich hat das Unternehmen gemeinsam mit der Telekom ein neues Produkt für die PC-gestützte Multimedia-Kommunikation entwickelt, das auf der Pro- share-Plattform aufsetzt. Auch den Vertrieb dieser "Business-Video-Conferencing"-Lösung wird die Telekom übernehmen.