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03.06.2007

Deutsche Telekom plant Übernahmen von Internetunternehmen - FTD

HAMBURG (Dow Jones)--Nach dem Einstieg beim Skype-Konkurrenten Jajah erwägt die Deutsche Telekom nach Angaben ihres Vorstandsvorsitzenden René Obermann weitere Akquisitionen im Internetsektor. "Hier können wir uns eine größere Anzahl kleinerer Investitionen vorstellen, wie jetzt bei Jajah. Zusätzlich entwickeln wir eigene Dienste und kooperieren mit Internetunternehmen", sagte er der Financial Times Deutschland (FTD - Montagausgabe). Vergangene Woche hatte der Ex-Monopolist mitgeteilt, über seine Beteiligungsgesellschaft T-Venture bei Jajah einzusteigen, einem Anbieter von Internet-Telefonie.

HAMBURG (Dow Jones)--Nach dem Einstieg beim Skype-Konkurrenten Jajah erwägt die Deutsche Telekom nach Angaben ihres Vorstandsvorsitzenden René Obermann weitere Akquisitionen im Internetsektor. "Hier können wir uns eine größere Anzahl kleinerer Investitionen vorstellen, wie jetzt bei Jajah. Zusätzlich entwickeln wir eigene Dienste und kooperieren mit Internetunternehmen", sagte er der Financial Times Deutschland (FTD - Montagausgabe). Vergangene Woche hatte der Ex-Monopolist mitgeteilt, über seine Beteiligungsgesellschaft T-Venture bei Jajah einzusteigen, einem Anbieter von Internet-Telefonie.

Damit signalisiert Obermann der FTD zufolge, wie wichtig der so genannte Web 2.0-Trend für seine Strategie ist. Der Telekom-Chef setzt darauf, dass der Konzern in Zukunft nicht nur mit dem klassischen Anschlussgeschäft in Mobilfunk und Festnetz Erlöse erwirtschaftet, sondern auch mit neuartigen, internetbasierten (IP) Diensten. Damit steht er nicht allein: Etliche große Telekom- und Medienkonzerne haben in diesem Bereich schon zugekauft. Zuletzt erwarb die News-Corp-Tochter Fox Interactive Media für 300 Mio USD den Bilderdienst Photobucket.

Obermann erwartet, dass in Zukunft eine wachsende Zahl von Nutzern nicht mehr nur zu Hause über den PC surft, sondern das Internet auch von unterwegs über das Handy nutzt. Hintergrund ist der neue Mobilfunkstandard HSDPA, mit dem sich Daten ähnlich zügig übertragen lassen wie über schnelle DSL-Verbindungen. Konkrete Übernahmeziele im Web-Bereich nannte der Telekom-Chef nicht. Im Konzern arbeite die frühere Internet-Tochter T-Online an neuen Diensten. "Wir haben jetzt ein konzernweites Team für die Produktentwicklung".

Obermann ist nach dem plötzlichen Abgang von T-Systems-Chef Lothar Pauly weiterhin zuversichtlich, einen Partner für die angeschlagene Geschäftskundensparte des Konzerns zu finden. "Wir haben die Suche nach einem strategischen Partner gestartet und haben jetzt aus den möglichen Kandidaten eine kleinere Anzahl der aussichtsreichsten potenziellen Partner gebildet. Wir wollen in den nächsten Wochen Gespräche mit diesen Unternehmen konkretisieren", sagte er.

Einen Nachfolger für den wegen seiner früheren Tätigkeit bei Siemens in den Sog des dortigen des Korruptionsskandals geratenen Pauly gebe es bislang nicht. Die Partnersuche werde jedoch ohnehin von Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick geführt, erklärte Obermann. "Insofern ist es nicht entscheidend für den weiteren Verlauf, für das Ressort ein Vorstandsmitglied zu bestellen. Der Rücktritt von Herrn Pauly erleichtert das Verfahren natürlich nicht gerade".

Webseiten: http://www.telekom.de

http://www.ftd.de

DJG/mim

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