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10.05.2007

Deutsche Telekom startet mit weniger Gewinn ins Jahr

BONN (Dow Jones)--Das schwache Inlandsgeschäft macht der Deutschen Telekom AG weiter zu schaffen. Zum Start ins Jahr meldete der Bonner Konzern am Donnerstag trotz leicht höherer Umsätze ein rückläufiges Betriebsergebnis und einen überraschend erheblich gesunkenen Reingewinn. Grund war die Entwicklung der Festnetzsparte, wo die Telekom auch im ersten Quartal wieder zahlreiche Kunden verlor und deutlich weniger verdiente. Der Mobilfunk wies dagegen erneut einen klaren Gewinnzuwachs aus.

BONN (Dow Jones)--Das schwache Inlandsgeschäft macht der Deutschen Telekom AG weiter zu schaffen. Zum Start ins Jahr meldete der Bonner Konzern am Donnerstag trotz leicht höherer Umsätze ein rückläufiges Betriebsergebnis und einen überraschend erheblich gesunkenen Reingewinn. Grund war die Entwicklung der Festnetzsparte, wo die Telekom auch im ersten Quartal wieder zahlreiche Kunden verlor und deutlich weniger verdiente. Der Mobilfunk wies dagegen erneut einen klaren Gewinnzuwachs aus.

Die Quartalszahlen lagen bis auf den Überschuss im Rahmen der Erwartungen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um fast 6% auf 4,68 Mrd EUR. Die zwölf von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatten mit 4,67 Mrd EUR gerechnet. Unter dem Strich wies die Telekom ein um 58% niedrigeres Nettoergebnis von 459 Mio EUR aus. Bereinigt um außerordentliche Faktoren ergaben sich 563 Mio EUR, ein Minus von 42%. Die Analysten hatten für beide Zahlen auf fast 800 Mio EUR getippt.

Den Umsatz konnte der DAX-Konzern in den ersten drei Monaten gleichwohl um 4% auf 15,45 Mrd EUR steigen. Die Konsensschätzung der Analysten lag bei 15,31 Mrd. Im Inland gingen die Erlöse um 5% zurück, während die Telekom im Ausland erneut um fast 16% wuchs. Als Schwachstelle erwies sich weiter das Festnetzgeschäft, wo der Außenumsatz um 4% und das Betriebsergebnis um 18% schrumpfte. Der Rückgang bei den normalen Telefonleitungen ging beschleunigt weiter. 588.000 Kunden kehrten der Telekom im Startquartal den Rücken.

Auf der anderen Seite kamen im wichtigen Breitbandgeschäft in Deutschland rund 570.000 DSL-Nutzer hinzu, die das Unternehmen selbst gewann. Das Resale-Geschäft, also der Weiterverkauf von DSL-Leitungen der Telekom durch andere Anbieter, habe demgegenüber weiter an Dynamik verloren, teilte der Konzern mit. Hier stieg die Zahl der Anschlüsse in den ersten drei Monaten um 213.000.

Im Mobilfunk, dem deutlich größten Konzernbereich, behielt das US-Geschäft seine Rolle als Wachstumsmotor der Telekom bei. T-Mobile USA gewann im ersten Quartal 980.000 Kunden. Die Analysten hatten mit unter 800.000 Zugängen gerechnet. Insgesamt legten Außenumsatz und Betriebsgewinn der Mobilfunksparte um jeweils rund 11% zu. Das Geschäftskundensegment, die kleinste der drei Konzernsparten, erzielte aus leicht höheren Erlösen ein wesentlich geringeres Ergebnis.

Webseite: http://www.telekom3.de

-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,

TMT.de@dowjones.com

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