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21.04.2008

Deutsche Telekom steht vor Einigung über griechische OTE

ATHEN (Dow Jones)--Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Karl-Gerhard Eick, hat sich am Montag mit den griechischen Ministern für Wirtschaft und Kommunikation getroffen, um über die künftige Machtverteilung beim größten Telekommunikationsunternehmen des Landes zu beraten. Die beiden Seiten hätten sich über die Modalitäten zur Besetzung des Postens des Chairman und CEO bei der Hellenic Telecommunications Organization SA (OTE) geeinigt, sagte ein hochrangiger Beamter des Wirtschaftsministeriums.

ATHEN (Dow Jones)--Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Karl-Gerhard Eick, hat sich am Montag mit den griechischen Ministern für Wirtschaft und Kommunikation getroffen, um über die künftige Machtverteilung beim größten Telekommunikationsunternehmen des Landes zu beraten. Die beiden Seiten hätten sich über die Modalitäten zur Besetzung des Postens des Chairman und CEO bei der Hellenic Telecommunications Organization SA (OTE) geeinigt, sagte ein hochrangiger Beamter des Wirtschaftsministeriums.

Demnach solle die griechische Regierung künftig den Chairman des Board of Directors benennen, während die Deutsche Telekom über den CEO entscheidet. Beide Personalien sollen mit der jeweils anderen Seite abgestimmt werden. Für eine Übergangszeit, deren Ablauf nicht näher bestimmt wurde, sollte der derzeitige Chairman und CEO der OTE, Panagis Vourloumis, seinen Posten behalten.

Der DAX-Konzern hatte im März mitgeteilt, für 2,5 Mrd EUR mit 20% bei OTE einzusteigen und damit für erheblichen Protest bei der OTE-Belegschaft gesorgt. Die Beschäftigten fürchten einen Stellenabbau, wenn die Telekom wie angekündigt weitere OTE-Anteile des griechischen Staates übernimmt und anschließend das Management kontrolliert.

Der Bonner DAX-Konzern verhandelt seither mit der griechischen Regierung über die weitere Aufstockung der Beteiligung sowie Fragen der Management-Kontrolle. Offiziell hatte die Deutsche Telekom für die Gespräche eine Frist bis zum 7. Mai gesetzt. Mit einem Anteil von knapp über 28% ist die griechische Regierung der größte Aktionär der OTE. Nach Angaben von Regierungsmitarbeitern strebt Griechenland eine Lösung an, nach der beide Seiten 25% plus eine Aktie halten würden und die Managementaufgaben unter sich aufteilten.

Webseiten: http://www.telekom.com/ http://www.ote.gr/ -Von Alkman Granitsas, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 102; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/dct/mim

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