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Deutsche Universitäten drängen auf den Weltmarkt


29.01.1999 - 

Deutsche Universitäten drängen auf den Weltmarkt Tele-Universität soll zu internationalen Abschlüssen führen

HEIDELBERG (CW) - Die Universitäten Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Mannheim wollen den internationalen Markt des Telelernens erobern. Sie entwickeln das in Deutschland bislang einzigartige Modell der "International Tele-University Germany" (Intug).

Erklärtes Ziel ist es, als Global Player am Weltmarkt des Telelernens mitzumischen. Die vier Hochschulen planen ein Modell für verschiedene Studiengrade. Sie wollen mit ihrem Ruf mehr ausländische Studenten als bisher anlocken. Die International Tele-University möchte auch zu einer besseren Ausbildung und zum Technologietransfer beitragen. Die Kosten tragen die Studenten. Ferner läuft die Finanzierung über die Industrie sowie die Einnahmen aus dem Verkauf des Lehrmaterials.

Die Studiengänge beginnen mit einer theoretischen Phase, während der das Training per Telekommunikation und Multimedia zu Hause stattfindet. Daran schließt sich eine Präsenzphase an, in der die Studenten praktische Aspekte kennenlernen und sich auf die Abschlußprüfung vorbereiten. In beiden Phasen legt die neue Universität Wert auf Einzel- und Gruppenarbeit, um die technischen und organisatorischen Herausforderungen des Telelernens zu bewältigen. Englisch wird in der Tele- und in der Präsenzphase verwendet. Nur in den geisteswissenschaftlichen Fächern dominiert noch Deutsch.

Die neue Universität führt zu international akzeptierten akademischen Qualifikationen und vergibt allgemein anerkannte Bescheinigungen für die Teilnahme an Kursen und Seminaren. Komplette Studiengänge werden erst später entwickelt, da die Erstellung von Multimedia-Programmen sehr komplex ist.

Die am Projekt teilnehmenden Universitäten bringen ihre Spezialgebiete ein, in denen sie führend sind. So will sich die International Tele-University einen Platz auf dem weltweiten Ausbildungsmarkt sichern.

Intug startet mit den Fächern Deutsch als Fremdsprache, Informatik, Management, Medizin sowie Forstwirtschaft. Als Partner zur Einführung der Telephase müssen zunächst Universitäten in den Zielländern gefunden werden. Sie unterstützen die International Tele-University, indem sie die Studenten betreuen und die technische Infrastruktur bereitstellen. Auch Industrieunternehmen in den Zielländern sollen aktive Partner werden. Sie könnten das Projekt mit Software und technischer Infrastruktur fördern sowie Studenten betreuen.