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Thema der Woche


23.04.1999 - 

Deutsche Unternehmen in alarmierendem Zustand

Die Beziehungen zwischen Alter und Neuer Welt gestalten sich bekanntlich des öfteren stürmisch. Fast immer geht es dabei um gegensätzliche wirtschaftliche Interessen. Brisant ist seit einiger Zeit das Jahr-2000-Thema, kurz Y2K genannt. Amerika glaubt nämlich Europa und insbesondere Deutschland schlecht gerüstet für den Big Bang am 1. Januar 2000. Medienwirksam beschreien US-Experten deshalb schon einmal ein Armageddon für die Welt außerhalb des gelobten Landes USA.

Diese Nachricht saß: Politiker und Experten in den Vereinigten Staaten von Amerika bereite es zunehmend Kopfzerbrechen, daß Europa angesichts eines möglichen Computerversagens im Zuge der Datumsumstellung so gelassen bleibe. Hintergrund der Nachricht: US-Sachverständige aus dem Handels- und Außenministerium, vom Geheimdienst CIA sowie von drei Unternehmensberatungen hatten sich vor dem US-Senat in ungewöhnlich undiplomatischer Weise über den Y2K-Status anderer Nationen ausgelassen.

Schwarz sah etwa George Biada, Chef der Unternehmensberatung CPC, bei seiner Rede vor den US-Senatoren bezüglich der Y2K-Aktivitäten insbesondere in Deutschland. Zwischen Waterkant und Alpen habe man sich erst spät mit dem Jahr-2000-Problem befaßt. O-Ton Biada: "Der Regierungswechsel und die tiefgehenden Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Jahr-2000-Problems werden die Fähigkeit Deutschlands, mit den Problemen fertig zu werden, schwer beschädigen." Die Bundesregierung schaffe es mangels Führungsstärke nicht einmal, auch nur die eigenen Computersysteme reif für den Datumswechsel zu machen.

In die gleiche Kerbe schlägt die Gartner Group. Deren Kassandra-Rufe bezüglich mangelnder Jahr-2000-Vorbereitungen außerhalb der USA sind mittlerweile notorisch. Schon im Oktober 1998 hatte Lou Marcoccio, Research Director bei dem Beratungsunternehmen und spezialisiert auf das Jahr-2000-Thema, vor dem US-Senat über den Y2K-Status verschiedener Nationen berichtet. Hierbei schnitt Deutschland für einen modernen Industriestaat denkbar schlecht ab (siehe CW 50/1998, Seite 11). Im Ländervergleich und auf einer Risikoskala von eins bis vier ordnete Gartner Deutschland damals in die zweithöchste Gefährdungsstufe mit Ländern wie Armenien, der Tschechischen Republik, Guatemala, Kenia und Nordkorea ein. In Staaten dieser Klassifizierung, so eine weitere Aussage von Marcoccio im Oktober, würden 50 Prozent aller Unternehmen wegen Y2K-Problemen Ausfälle erleiden. Von der COMPUTERWOCHE auf diese ernüchternde Bilanz angesprochen, qualifizierte seinerzeit ein Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums die Gartner-Studie als methodisch unhaltbar ab.

In der aktuellen Gartner-Bewertung, die Marcoccio am 22. März 1999 veröffentlichte, kommt Deutschland allerdings schon besser weg. Mittlerweile rangiert die Bundesrepublik in der Risikoklasse zwei gemeinsam mit Ländern wie Frankreich, Finnland, Japan und Italien. Am weitesten fortgeschritten im Bemühen, die Computer- sowie Embedded-Systems noch rechtzeitig Jahr-2000-kompatibel zu machen, sind "natürlich" die USA. Aber auch Großbritannien, Schweden, die Schweiz, Israel, Dänemark, die Niederlande, Belgien, Australien, Irland und die Bermudas haben laut Gartner ihre Y2K-Hausaufgaben bestens gelöst.

Betont kühl reagierte Marcoccio auf Anfragen der COMPUTERWOCHE, die ihn mit kritischen Anmerkungen zum methodischen Ansatz der Gartner-Erhebungen konfrontierte. Verschiedene CW-Gesprächspartner hatten moniert, das Beratungsunternehmen habe etwa den Kenntnisstand zum Jahr-2000-Problem in den untersuchten Ländern zum Maßstab der jeweiligen Umstellungsfortschritte genommen. Hierzu habe Gartner eruiert, wie oft das Y2K-Thema in bestimmten Zeitungen erwähnt wurde. Marcoccio bestritt das rundweg.

Eine andere Methodenkritik lautete, Gartner habe untersucht, wie teuer eine Jahr-2000-Umstellung Firmen in einem bestimmten Land komme. Daraus hätten die Analysten geschlossen, wo eine Umstellung preiswerter zu haben sei, seien auch die Y2K-Aktivitäten fortgeschrittener. Auch diese Behauptung wies Marcoccio weit von sich: "Kein einziger unserer vielen Kunden, der meinen ausführlichen Report gelesen hat, monierte nach der Lektüre methodische Läßlichkeiten."

Im übrigen, so Marcoccio gegenüber der COMPUTERWOCHE weiter, rechtfertige Gartner sich prinzipiell nicht für die einer Untersuchung zugrundeliegende Methode. Kritiker der Studien hätten diese offensichtlich nicht gelesen. Überhaupt gebe man Stellungnahmen nur gegenüber der eigenen Kundschaft ab - sprich, der zahlenden Klientel. Fragen der Presse brauche man sich nicht zu stellen, sehe die Gartner Group diese doch nicht als Mittler zwischen sich und ihren Kunden an.

Weder beim Bundeswirtschaftsministerium, wo gerade der zweite Bericht der Bundesregierung zum Stand der Jahr-2000-Bemühungen in Deutschland verfaßt und am 21. April im Bundeskabinett vorgestellt wurde, noch beim Bundesinnenministerium ist man über die Anwürfe aus den USA sonderlich glücklich. Im Wirtschaftsministerium weist man gegenüber der COMPUTERWOCHE darauf hin, daß wegen der föderalen Struktur der Bundesrepublik viele Aktivitäten auch bezüglich des Y2K-Problems auf Länderebene abgehandelt werden. Ein Sprecher betonte, daß in jeder der bundesweit 83 Industrie- und Handelskammern (IHK) ein Jahr-2000-Beauftragter eingesetzt worden sei. So etwas werde im Ausland gerne übersehen.

Im Bundesinnenministerium kann man über die Stellungnahmen aus den USA ebenfalls nur den Kopf schütteln. Lutz Meyer-Bruns, ein Sprecher des Schily-Ressorts: "In Deutschland ist sehr wohl etwas zur Lösung des Jahr-2000-Problems getan worden. Der Vorwurf aus den USA ist falsch."

Wie der Informant aus dem Wirtschaftsministerium sagte, wird der aktualisierte Y2K-Zustands-bericht erheblich zufriedenstellender ausfallen als der "zugegebenermaßen dünne" erste. Außerdem würden dann auch die Ressortchefs Werner Müller und Otto Schily Stellung nehmen zu den Y2K-Aktivitäten der Bundesrepublik Deutschland.

Bereits am 15. April sollte es beim Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHT) in Bonn zu einem Gipfeltreffen zwischen Vertretern des DIHT und der Versicherungs- und Kreditwirtschaft einerseits sowie Bundeskanzler Gerhard Schröder andererseits kommen. Dürfte die Enthüllung einer Millennium-Uhr mehr Spektakel denn Abhilfe für Jahr-2000-Probleme sein, so sollte das Gespräch zumindest als Aufgalopp für mögliche weitere Y2K-Aktivitäten dienen, die von höchster Stelle abgesegnet würden. Wegen einer Bundestagssondersitzung zum Krieg im Kosovo wurde das Treffen allerdings abgesagt.

Daß die Gartner Group mit ihrer düsteren Einschätzung der Jahr-2000-Umstellungsanstrengungen in Deutschland nicht völlig danebenliegt, beweisen Zahlen, die DIHT-Präsident Hans-Peter Stihl dann anläßlich des Treffens in Bonn veröffentlichte. 45 Prozent aller hiesigen Unternehmen seien noch nicht ausreichend auf den Wechsel vorbereitet. 15 Prozent hätten sich des Themas überhaupt noch nicht angenommen.

Basis dieser beunruhigenden Erkenntnisse sind kontinuierliche Befragungen, die die Industrie- und Handelskammer Köln in den vergangenen zwei Jahren bei 100000 Firmen ihres Kammerbezirks vorgenommen hat. Unter der Leitung von Elisabeth Slapio, der Geschäftsführerin und Jahr-2000-Beauftragten der Kölner IHK, bemühen die Rheinländer sich um Aufklärung. Gemeinsam mit dem DIHT-Dachverband in Bonn entwarfen sie nicht nur Informationsmaterialien, die mittlerweile von allen 83 bundesdeutschen Kammern benutzt werden. Die Kölner Industrievertreter veranstalten seit geraumer Zeit auch bis zu zwei Veranstaltungen pro Woche, in denen Unternehmen Hilfen zur Datumsumstellung gegeben werden.

Zudem gewann die IHK Köln in intensiven Befragungen der Unternehmen ihres Kammerbereichs auch ein repräsentatives Bild über den Zustand der Y2K-Umstellungsarbeiten in deutschen Betrieben, auf das sich DIHT-Chef Stihl nun vor der Presse bezog. Danach haben bis zum 31. März 1999 lediglich 55 Prozent der Firmen die Y2K-Umstellung bereits erledigt.

Von den 45 Prozent, die ihre Vorbereitungen noch nicht abschließen konnten, weiß bereits ein Drittel, daß es die Datumsumstellung nicht mehr rechtzeitig komplett in den Griff bekommt. Diese Unternehmen werden sich deshalb nur noch auf die wichtigsten Arbeiten konzentrieren.

Das zweite Drittel - hier insbesondere Großunternehmen - befindet sich in der Testphase. Aber auch diese Firmen wissen, daß sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr alle Systeme komplett durchprüfen können. Aus diesem Grund fangen sie bereits an, zu überlegen, was sie realistisch noch schaffen können und müssen. Sie entwickeln Notfallszenarien.

Geradezu erschreckend ist jedoch, daß ein weiteres Drittel der befragten Unternehmen in bezug auf das Y2K-Problem überhaupt noch nichts getan hat.

Aus diesen Ergebnissen zieht Slapio den Schluß, daß "zum Jahreswechsel mindestens zehn und im ungünstigsten Fall bis 15 Prozent der 100000 Mitgliedsunternehmen in irgendeiner Form von Y2K-Umstellungsproblemen betroffen sein werden".

Unter anderem könne es zu Störungen in Prozeßabläufen kommen. "Bei einigen, nicht bei allen diesen Firmen kann das zu Konkursen führen", sagte Slapio der COMPUTERWOCHE. Manche Betroffene seien daran selbst schuld: "Diese Unternehmen haben sich um das Y2K-Thema einfach nicht gekümmert."

Indirekt bestätigt Martina Cremer, Y2K-Verantwortliche beim Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHT) in Bonn, Slapios Kritik an der laxen Haltung vieler deutscher Unternehmen: Erst jetzt steige die Nachfrage nach Informationsmaterial kräftig. "Vergangenes Jahr waren unsere Jahr-2000-Veranstaltungen noch auf relativ wenig Interesse gestoßen."

Die pessimistische Diagnose der Gartner Group kommentiert Slapio recht trocken: "Gartner hat vielleicht den Fehler gemacht, den politisch Verantwortlichen zu deutlich um die Ohren zu hauen, in welchen Bereichen man schon längst etwas hätte machen können." Sie könne zwar verstehen, daß man etwa im Bundeswirtschaftsministerium die Dinge anderes sehe als Gartner. Als aber beispielsweise die Deutschen auf europäischer Ebene in Sachen Y2K-Status mal "die Hosen runterlassen mußten" und der DIHT in Brüssel im vergangenen Sommer nachgefragt habe, was denn nun in dieser Angelegenheit passieren würde, "sahen die Deutschen ziemlich blaß aus".

Aus dem Bundeswirtschaftsministerium habe man, so Slapio, vor dem Regierungswechsel immer nur zu hören bekommen, das Jahr-2000-Problem sei kein politisches, sondern eines der Industrie. Die Computerunternehmen hätten die Schwierigkeiten verursacht, sie sollten sie nun auch beheben. Ein Informant aus der Bonner Szene wurde gegenüber der COMPUTERWOCHE noch deutlicher: "Der ehemalige Wirtschaftsminister Günter Rexrodt hat das Y2K-Thema immer ins Lächerliche gezogen und auf ein Problem für private Haushalte reduziert." Seine volks- und weltwirtschaftliche Bedeutung habe in Bonn niemand erkennen wollen oder können. Die Bundestagswahl im September habe zudem dazu geführt, daß keiner der Politiker sich mehr anstellig machte, für die Lösung des Jahr-2000-Problems größere finanzielle Beträge einzufordern.

Leider läßt sich der Termin 1. Januar 2000 aber nicht verschieben. Und entgegen allen Beschwichtigungsappellen aus Bonner Regierungsbehörden sprechen die Ergebnisse repräsentativer Erhebungen nicht nur der IHK Köln, sondern auch der Hermes Kreditversicherung und der Gerling Consulting Gruppe eine deutliche Sprache. Deutsche Unternehmen befinden sich bezüglich ihrer Y2K-Vorbereitungen in einem alarmierenden Zustand. Die Ergebnisse sowohl der Flächenuntersuchung der IHK Köln als auch der beiden Assekuranzen decken sich dabei völlig.

So hatte Hermes in rund 2260 Telefoninterviews mit deutschen Firmen herausgefunden (siehe CW 13/99, Seite 1), daß Ende 1998 nur knapp 40 Prozent der befragten Firmen dem Jahr-2000-Thema einen großen oder sehr großen Stellenwert beimessen. Mehr als 50 Prozent aller nun laufenden Projekte wurden erst 1998 begonnen. Von den Unternehmen, die noch nicht in der Testphase waren, hatte mehr als die Hälfte keine Maßnahmen-, Kosten- oder Zeitpläne aufgestellt.

Die meisten Firmen, die noch vor der Testphase standen, fingen erst Ende 1998 oder Anfang 1999 mit Prüfläufen an. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer, die sich zwischen Analyse- und Implementierungsphase befinden, erwartet den Abschluß dieser Arbeiten erst für das dritte oder vierte Quartal 1999. Diese Firmen haben also keine zeitlichen Pufferzonen für den Fall, daß im Umstellungszeitraum Schwierigkeiten auftreten. Weitere 13 Prozent, so die Hermes-Rechercheure, wußten nicht einmal, wann ihre Systeme Jahr-2000-fit sein werden.

Ähnliche Erkenntnisse sammelte die Gerling Consulting Gruppe bei ihren Befragungen in mittlerweile rund 5000 deutschen, belgischen und französischen Unternehmen zum Status der Y2K-Umstellungen. Gerling unterschied dabei fünf nach Umsatz gewichtete Unternehmenstypen (siehe Grafik Seite 1). Je nach Firmengröße sind zwischen 22 und 27 Prozent aller befragten deutschen Unternehmen nach den Gerling-Auswertungen dabei "unzureichend" auf die Datumsumstellung eingerichtet. Diese Firmen haben laut Klaus Wagner, dem Abteilungsdirektor IT-Management bei der Gerling Consulting Gruppe, "so gut wie keine Chance mehr, die Umstellung noch rechtzeitig zu schaffen".

Etwas anders sieht es bei den "gefährdeten" Betrieben aus, für die es, erklärt Wagner, zumindest eine 50prozentige Chance gibt, die Umstellung noch zu schaffen. Kein Unternehmen mit einem Jahresumsatz größer als 500 Millionen Mark fällt noch unter diese Kategorie. Je kleiner die Unternehmen aber sind, desto größer ist auch das Gefährdungspotential (siehe Grafik Seite 9).

Gleiches gilt für Firmen, bei denen laut Gerling die Y2K-Umstellung "zufriedenstellend" verlaufen ist. Jedes zweite Unternehmen mit einem Umsatz bis zu 20 Millionen Mark findet sich in der Gruppe von Betrieben, die laut Gerling-Definition keine wesentlichen Probleme gewärtigen müssen. Bei den größten Firmen bewegen sich immerhin fast zwei Drittel im grünen Bereich.

Beim länderübergreifenden Unternehmensvergleich "haben wir nun zu unserer großen Überraschung feststellen müssen, daß deutsche Unternehmen gegenüber belgischen und französischen bezüglich der Jahr-2000-Kompatibilität wesentlich schlechter dastehen", kommentiert Wagner ein weiteres Ergebnis der Gerling-Erhebungen. Andererseits sei in deutschen Firmen die Eigenkapitaldecke dicker, die Bonität gut und die Auftragslage besser als in den Nachbarländern. Gerling-Mann Wagner: "Trotz Jahr-2000-bedingter Probleme wie Lieferschwierigkeiten oder Produktionsausfälle werden deutsche Unternehmen also weniger wirtschaftlich gefährdet sein als die in Belgien oder Frankreich."

Abb.1: Status Jahr-2000-Umstellung

München - Köln: Der Jahr-2000-Status der Firmen unterscheidet sich in den IHK-Kammerbezirken nicht sehr. Auch in Bayern kämpfen insbesondere Mittelständler erheblich mit der Y2K-Umstellung. Quelle: IHK München

Abb.2: Wirtschaftliche Gefährdung

Keine Unterschiede zwischen den verschieden Branchen gibt es bezüglich der Y2K-Kompatibilität. Berücksichtigt man aber auch die wirtschaftlichen Zahlen, so sind die Differenzen erheblich. Quelle: Gerling Consulting Gruppe

Abb.3: Jahr-2000-Kompatibilität

Gerüstet sind viele deutsche Unternehmen für die Y2K-Problematik zwar weniger als belgische oder französische. Wegen ihrer gesünderen Wirtschaftsbasis sind sie trotzdem nicht so gefährdet. Quelle: Gerling Consulting Gruppe