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26.02.2009

"Deutscher Bill Gates" hat noch was vor

Für Marco Börries ist Ende April Schluss bei Yahoo. Der 40-jährige Softwarespezialist nennt private Gründe für seinen Ausstieg aus dem US-Internet-Konzern. Er habe derzeit keine konkreten neuen beruflichen Pläne und werde sich zunächst seiner Familie widmen, sagte der gebürtige Lüneburger gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Ich werde aber nicht in Rente gehen", betont der in Kalifornien lebende Börries, der seit über 20 Jahren als "deutscher Bill Gates" gefeiert wird.

"Wunderkind" Börries ging 1984 als 15-jähriger Austauschschüler ins Silicon Valley und gründete ein Jahr später das Unternehmen Star Division, um die Bürosuite "Staroffice" zu vertreiben. Trotz der übermächtigen Microsoft-Konkurrenz verkaufte sich die Software rund 25 Millionen Mal. 1999 bandelte Börries mit Sun Microsystems an, das sein Unternehmen für knapp 60 Millionen Dollar übernahm und Staroffice in das heute weltweit populäre Open-Source-Projekt "OpenOffice.org" überführte.

Nach der Firmengründung von Verdisoft im Jahr 2001 entwickelte Börries häufiger für Yahoo, bis seine zweite Firma im August 2005 schließlich vom Internet-Konzern übernommen wurde. Börries ist heute für Yahoos "Connected Life Division" verantwortlich. (sh)