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15.11.2002 - 

3,9 Prozent Wachstum im dritten Quartal

Deutscher PC-Markt erholt sich wieder

MÜNCHEN (CW) - Nach der jüngsten Untersuchung von International Data Corp. (IDC) legte der deutsche PC-Markt im dritten Quartal 2002 nach Stückzahlen um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Leichte Zuwächse im Desktop-Bereich und ein starkes Plus bei Notebooks verschaffen dem gebeutelten Markt eine Verschnaufpause.

Erstmals nach sechs negativen Quartalen konnten die Anbieter im Desktop-Segment ihre Absatzzahlen wieder steigern, berichtet Stefania Lorenz, Senior Research Analyst der European Personal Computing Group bei IDC. Technische Neuerungen sowie der verschärfte Preiskampf hätten viele Consumer- und Firmenkunden zu Neuanschaffungen verlockt.

Starkes Wachstum im zweistelligen Bereich verzeichnet nach wie vor das Notebook-Geschäft. Hier stieg der Absatz im Jahresvergleich im Segment Firmenkunden um 18,3 Prozent. Consumer-Kunden kauften 12,6 Prozent mehr Mobilrechner als noch vor einem Jahr. Marktführer bei Notebooks bleibt Toshiba. Hart auf den Fersen sind den Japanern jedoch Gericom, die Nummer eins im Consumer-Geschäft, und IBM, das die Rangliste bei Firmenkunden anführt.

Die Marktführerschaft im gesamten deutschen PC-Geschäft verteidigt Fujitsu-Siemens Computers. Das deutsch-japanische Joint Venture verkaufte zwischen Juli und September 2002 mit rund 314 000 abgesetzten Systemen sieben Prozent mehr Rechner als im Vorjahr und sicherte sich damit einen Marktanteil von 20 Prozent. Auf Platz zwei folgt Hewlett-Packard mit einem Marktanteil von 14 Prozent. Die Kalifornier mussten als einzige unter den Top Five einen Rückgang bei den Absatzzahlen hinnehmen. Sie verkauften im dritten Quartal 1,7 Prozent weniger Rechner als im Vorjahr. Auf Platz drei folgt Dell mit einem Marktanteil von 7, 1 Prozent. Der texanische Direktanbieter brachte mit 111000 Rechnern zwölf Prozent mehr Geräte an den Kunden als im dritten Quartal 2001.

Auf den weiteren Plätzen folgen Acer, Vobis und IBM, die ihre Positionen mit Zuwächsen von 23, 48 beziehungsweise 29 Prozent sichern konnten. Unter den zehn Erstplatzierten im deutschen PC-Markt verzeichnete einzig Actebis einen deutlichen Einbruch. 48000 verkaufte Systeme bedeuteten einen Rückgang von 51 Prozent. Damit reichte es nur für Platz zehn. Stark bleiben weiter die kleineren Anbieter. Sie steigerten sich mit 473000 abgesetzten Rechnern um 2,1 Prozent. (ba)

Starkes Interesse an Intel-Servern

Um rund 14 Prozent stieg laut Gartner/Dataquest die Anzahl der im dritten Quartal 2002 weltweit abgesetzten Intel-Server gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresraum (Server-Markt insgesamt, siehe Seite 28). Dell führt dieses Segment mit einem 27-prozentigen Wachstum auf 128426 abgesetzte Rechner vor HP (121280, minus drei Prozent) an. Auch im Workstation-Markt, der gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent zulegte, ist Dell mit einem Marktanteil von 40,5 Prozent oder 149004 verkauften Rechnern Spitze. Es folgen HP mit einem rund 22-prozentigen und IBM mit einem 15-prozentigen Stück vom Kuchen. Den nach verkauften Stückzahlen erneut um knapp zwölf Prozent geschrumpften Markt für Risc-basierende Unix-Rechner dominiert Sun mit einem Anteil von 69 Prozent. Allerdings verkaufte Sun lediglich 31782 Einheiten gegenüber 42440 Rechnern im Vorjahr. IBM konnte zwar nur 9035 Unix-Server absetzen, übertraf aber die Zahl des Vorjahres (6675) deutlich und hält jetzt 20 Prozent des Marktes. An dritter Stelle folgt HP mit einem Marktanteil von zehn Prozent (4755 verkaufte Server).

Abb: Deutscher PC-Markt im dritten Quartal 2002

Fujitsu-Siemens verteidigt souverän die Marktführerschaft vor Hewlett-Packard und Dell. Quelle: IDC