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14.12.2001 - 

IDC sagt Durststrecke voraus

Deutscher PC-Markt rückläufig

LONDON (CW) - Die PC-Absatzzahlen sind in Deutschland schon vor den Terror-Anschlägen im September stark zurückgegangen. Eine Besserung der Situation hält das Marktforschungsunternehmen IDC nicht so schnell für möglich.

Gegenüber 1,7 Millionen in den Monaten Juli bis September 2000 fanden im dritten Quartal dieses Jahres hierzulande nur 1,4 Millionen PCs einen Käufer. Das ist ein Rückgang um 17 Prozent. Schlechter als saisontypisch sei der Absatz im Juli und August gewesen, und der Aufschwung im September sei nicht nachhaltig ausgefallen.

Die Nachfrage nach Desktop-PCs ist laut IDC im Vergleich der dritten Quartale um 21 Prozent zurückgegangen. Hier hielten sich insbesondere Firmenkunden zurück (minus 24 Prozent). Auch der Notebook-Markt verzeichnete ein Minus von vier Prozent.

Als Ursachen nennt IDC-Analystin Stefania Lorenz "einen belasteten Privatkundenmarkt und fehlende Nachfrage von großen Firmenkunden". Der übliche Preisverfall dürfte kaum stimulierend wirken. "Der allgemeine Mangel an Zuversicht bei den Firmen könnte die Aussichten auf eine Wiederbelebung des PC-Marktes auf die zweite Hälfte des Jahres 2002 verschieben", erklärt Lorenz.

Besonders heftig getroffen hat es den deutschen PC-Marktführer Fujitsu-Siemens, der im dritten Quartal 2001 nur noch 20,7 Prozent (statt 26,8 Prozent im Vergleichquartal 2000) der Rechner lieferte. Der Marktzweite Compaq büßte 0,8 Punkte auf 8,2 Prozent ein. HP konnte seinen Anteil um 1,5 Punkte auf 7,6 Prozent ausbauen. Der Gewinner ist Dell mit nun sieben Prozent Anteil gegenüber 4,3 Prozent im Vorjahresquartal. Die Texaner verdrängten damit Actebis auf den fünften Platz, obwohl der Soester Lieferant seinen Anteil von 3,6 auf 5,4 Prozent auszubauen verstand. (ls)

Abb: Deutscher PC-Markt

Fujitsu-Siemens beherrscht den deutschen PC-Markt noch deutlich, verliert aber Anteile an aggressive Konkurrenten wie Dell. Quelle: IDC