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22.02.1991 - 

Diebold: Im Westen kaum noch neues Equipment

Deutscher PC-Markt wird in drei Jahren gesättigt sein

WÜRZBURG (swd) - Noch zwei bis drei Jahre haben die PC-Hersteller Gelegenheit, auf dem deutschen Markt via Umsatzwachstum profitabel zu sein. Danach wird eine Stagnation eintreten, das Volumen eines auf Ersatzbeschaffung und Austausch reduzierten Marktes möglicherweise sogar leicht zurückgehen. Zu diesem Schluß kommt eine Studie der Diebold Deutschland GmbH.

Diese Entwicklung, die in ähnlicher Form auch in Großbritannien und den USA zu beobachten sei, werde den Konzentrationsprozeß am Markt beschleunigen, stellte Diebold-Forscher Thomas Centner fest. Die Einstiege der Digital Equipment Corp. bei Mannesmann-Kienzle und von Siemens bei Nixdorf seien bereits Belege für diesen Trend. Bezogen auf das alte Gebiet der Bundesrepublik, wird nach den Erkenntnissen der Marktforscher in diesem Jahr das Wachstum auf fünf bis höchstens zehn Prozent zurückgehen, nachdem der Markt 1990 um 15 Prozent auf ein Volumen von 7,5 Milliarden Mark expandiert war.

1991 sei jedoch insgesamt durch den Nachholbedarf der neuen Länder - hier liegt Diebold zufolge erst eine Marktdurchdringung von fünf Prozent im Vergleich zu 65 bis 70 Prozent im Westen vor - noch einmal mit einem Umsatzwachstum von 15 Prozent und einem um elf Prozent gestiegenen Stückzahl-Absatz zu rechnen. Schätzungsweise könnten noch bis zu 3,5 Millionen Personal Computer zwischen Saßnitz und Suhl verkauft werden, davon zirka zwei Drittel für semiprofessionelle Anwendungen.