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06.11.1981

DFVLR suchte Ersatz für einen Stiftplotter:Elektrostatischer Plotter schneller

BRAUNSCHWEIG (pi) - Eine ständig zunehmende Zeichenausgabe zwang die Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DFVLR) in Braunschweig, einen der zwei Stiftplotter durch ein schnelleres Gerät zu ergänzen. "Als Lösung", erklärt Wilfried Sagrauske vom DFVLR-Rechenzentrum, "kam nur ein elektrostatischer Printer/Plotter in Frage, der von der Geschwindigkeit her um den Faktor 10 besser als ein Stiftplotter ist."

Die DFVLR entschied sich für den elektrostatischen Plotter/Printer Benson 9424. Zusätzlich installierten die Braunschweiger zur Entlastung des Hostrechners die mikroprogrammierte Steuereinheit Graphware 1000-52/1, die unnotierte Vektoren sortiert und darüber hinaus rasterisierte Daten in transparenter Betriebsart überträgt. Dadurch wird der Hostrechner von einem rechenintensiven Sortier-Programm entlastet.

Das Konzept der Graphware mit Umwandlung und Speicherung vollständiger Zeichnungen gestattet eine synchrone Datenausgabe am Plotter/Printer, der mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 2,5 Zentimeter pro Sekunde arbeitet. Probleme beim Anschluß des Plotter/Printers gab es laut Sagrauske ein Seiten des Herstellers keine. Lediglich die eigene Software habe einiges Kopfzerbrechen bereitet.

Die Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e. V. ist die größte ingenieurwissenschaftliche Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie unterhält Forschungszentren in Braunschweig, Göttingen, Köln, Stuttgart und Oberpfaffenhofen bei München. Zu den Aufgaben der DFVLR gehören unter anderem Forschung im Bereich Luft- und Raumfahrt, Planung und Durchführung von Projekten und Errichtung von Großversuchsanlagen.

Um optimal Forschungen und Versuche realisieren zu können, stehen der DFVLR modernste technische Einrichtungen wie Windkanäle für Unterschall- und Raketentriebwerke, Datenempfangs- und Kommandoanlagen für Raumfahrzeuge sowie leistungsfähige Rechenzentren zur Verfügung. In Braunschweig arbeiten die Wissenschaftler und Ingenieure mit einer Siemens 7.870.