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30.07.1999 - 

Informationen weltweit

DG Exklusiv

Italien Mit der Blutel SpA hat das vierte Unternehmen eine Lizenz für den italienischen Mobiltelefonmarkt erhalten. Der Carrier mit Sitz in Neapel blieb als einziger Bieter übrig, nachdem das Konkurrenzkonsortium Planetwork SpA aus dem Rennen genommen worden war. Blutel gehört den Unternehmen Autostrade SpA und British Telecom sowie einer Handvoll weiterer Investoren. Der italienische Handy-Markt verzeichnet mehr als 25 Millionen Kunden und wird in Kürze die Zahl der Festnetzanschlüsse überflügeln. Salvatore Cardinale, römischer Minister für Kommunikation, erhofft sich von der neuerlichen Lizenzvergabe, daß der Wettbewerb auf dem ohnehin umkämpften Markt weiter angekurbelt wird.

Neuseeland Die Telecom New Zealand hat einen Outsourcing-Vertrag mit der Electronic Data Systems Corp. (EDS) und Microsoft abgeschlossen. Der 800-Millionen-Dollar-Deal läuft über die Dauer von zehn Jahren und deckt sämtliche IT-Dienstleistungen sowie die Online-Strategie für den Carrier ab. Im Gegenzug erhält die Telecom zehn Prozent von EDS New Zealand mit der Option, weitere 39 Prozent zu erwerben. Nach einer Aussage von Rod Deane, CEO des TK-Unternehmens, war die Auswahl des Partners nicht einfach, denn sowohl EDS als auch der Konkurrent IBM hätten hochwertige Angebote unterbreitet.

USA Amerikanische Unternehmen haben im vergangenen Jahr fast elf Milliarden Dollar in die Errichtung und den Ausbau ihrer Intranets investiert. Nach einer Studie der Marktforschungsfirma International Data Corp. (IDC) hatte die Hälfte der US-Konzerne und Großunternehmen Ende 1998 ein eigenes Netz geknüpft. Die Zahl der Intranet-Nutzer in den Staaten belief sich auf mehr als 30 Millionen.

Auch in den USA sind längst nicht alle Programme auf den nahenden Jahreswechsel vorbereitet. In knapp zehn Prozent aller Softwarelösungen stecke noch der Millennium-Bug, so die Matridigm Corp. Das Unternehmen untersuchte 60 Millionen Programmzeilen und kam dabei zu dem Ergebnis, daß pro eine Million Lines of Code rund 185 Fehler auftreten. Zu den Branchen, die am besten auf die Umstellung vorbereitet sind, zählen die Finanzdienstleister: hier gebe es lediglich 141 Fehler in einer Million Codezeilen. Softwareprogramme von US-Behörden und der amerikanischen Industrie hingegen schnitten schlechter ab.