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01.12.1989 - 

Strategische Instanz für den Unix-Schwenk

DG-Präsident de Castro zieht sich aus Tagesgeschäft zurück

WESTBOROUGH (IDG) - Der Data-General-Mitbegründer Edson de Castro tritt von seinem Amt als Präsident des Unternehmens zurück und will sich künftig als Chairman und Chefwissenschaftler um die strategische Orientierung von DG kümmern. Neuer Präsident wird Ronald Skates, bisher Vizepräsident und CEO; er gilt als Finanzexperte.

Herbert Richman, auch einer der Gründervater, behält den Verkaufsbereich unter sich und wird an Skates berichten; ansonsten erhält er den Stuhl des Vicechairman.

Die Geschicke von DG hängen noch sehr stark an proprietären Systemen; erst im Februar dieses Jahres wurden die ersten Unix-Maschinen eingeführt. Obwohl sich diese nach DG-Berichten ebenso wie die neueste proprietäre Maschine, gut verkaufen, mußte der Hersteller im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust von fast 120 Millionen Dollar aus 1,3 Milliarden Umsatz einstecken, wie das Wall Street Journal meldet. Davon sind nach Informationen der Financial Times allein 80 Millionen Dollar im vierten Quartal aufgelaufen. Im Jahresverlust enthalten: Ein Aufwand von 80 Millionen Dollar für Restrukturierungen; mehrere Fabriken wurden geschlossen und etwa 15 Prozent aller bei DG Beschäftigten

entlassen .