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27.02.1987

DGB: Klare Regeln für Tele-Heimarbeit

DÜSSELDORF - Klare Regeln für die Heimarbeit am Bildschirm hat der DGB gefordert. Das geltende Arbeitsrecht sei weder heute noch in naher Zukunft "der Einführung und Verbreitung" elektronischer Heimarbeit gewachsen, schreibt das Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Jochen Richert, im DGB-Nachrichtendienst. Er widersprach damit zugleich der Auffassung des Bundesministeriums.

Der kürzlich vorgelegte Forschungsbericht zu "Tele-Arbeit und Arbeitsrecht" belege eindeutig, daß die Gewerkschaften keineswegs "grundlos und leichtfertig" vor den Gefahren elektronischer Heimarbeit gewarnt hätten.

Potentielle Gefahren liegen nach Auffassung des DGB nicht nur in sozialer Isolation sowie in der Überwachung und Kontrolle elektronischer Heimarbeitsplätze. Weitaus schwerwiegender sei die Gefahr, daß elektronische Heimarbeitsplätze eine wirksame Vertretung von Arbeitnehmerinteressen verhinderten und die Macht der Arbeitgeber stärke, sagte Richert.

Bei dieser Einschätzung gehe der DGB keineswegs davon aus, daß die Tele-Heimarbeit zwangsläufig die geltenden arbeits- und sozialrechtlichen Schutzvorschriften ausschließe.