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03.07.1981 - 

Elektronische Kommunikation führt zu psychischen Belastungen:

DGB warnt vor sozialer Isolation

03.07.1981

DÜSSELDORF (nw) - Mit dem Einzug der elektronischen Kommunikation in die Büros wird die psychische Beanspruchung der Arbeitnehmer zu einem zentralen Problem. Inhaltsleere Arbeit gepaart mit hoher Arbeitsintensität führt nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zu extremen Belastungen.

Darüber hinaus unterbindet nach Ansicht des DGB-Vorstandsmitglieds Günter Stephan die Arbeitsorganisation zwischenmenschliche Kontakte. Deshalb komme es am Arbeitsplatz zur sozialen Isolierung mit entsprechenden psychischen Beanspruchungen. Die staatliche Forschungs- und Technologiepolitik, aus Steuergeldern in Mlliardenhöhe finanziert, dürfe sich nicht nur an betriebswirtschaftlichen Kriterien orientieren, sondern auch an sozialen.

Die Gewerkschaft fordert Arbeitssysteme, die es ermöglichen, daß einfache Arbeiten wechselweise von mehreren Beschäftigten ausgeübt werden können. Zudem soll die Arbeitsablaufgestaltung in Eigenregie der Arbeitnehmer übernommen werden.

Auswirkungen der neuen Kommunikationstechniken seien nach Ansicht Stephans besonders deshalb so dramatisch, weil sie sich nicht auf einen überschaubaren Berufsbereich abgrenzen ließen, sondern alle Tätigkeitsfelder, alle Branchen und 'alle Qualifikationsstufen mittelbar oder unmittelbar betreffen.