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17.08.1979 - 

BDE-Peripherie für die Minicomputer Siemens 300:

Dialogstation mit Maskeninterpreter

München (pi) - Für die einfache und schnelle Datenein- und -ausgabe vor Ort gewinnen spezielle, auf die jeweilige Anwendung zugeschnittene Terminals neben den Sichtgeräten zunehmend an Bedeutung. Siemens hat dafür eine neue Terminalreihe auf Mikroprozessorbasis entwickelt. Sie reicht vom einfachen Terminal für die bis zum intelligenten Bildschirmterminal mit Vorverarbeitungsmöglichkeiten.

Alle Terminals des Systems 3800, so die Produktbezeichnung, sind mit hochintegrierten Speicherbausteinen, einheitlicher interner Struktur und einheitlicher Software-Schnittstelle zum Anschluß an die Minicomputer Siemens 300 aufgebaut. Sie stehen in verschiedenen Ausbaustufen, wahlweise in Außen- und Innenausführung, oder für Online- oder Offline-Betrieb zur Verfügung und sind durch weitere Endgeräte erweiterbar. Die Datenerfassung - durch den Dialogbetrieb laut Siemens auch für ungeschultes Personal geeignet - wird voll durch die Systemsoftware der Minis unterstützt.

Bei der Datenerfassungsstation 3810 sind in verschiedenen Gehäusevarianten Ausweisleser, Anzeigeeinrichtung und wahlweise Funktionstasten zusammengefaßt. Sie eignet sich für Aufgaben der Personaldatenerfassung, wie Erfassen von Anwesenheit, Gleitzeit, Zugangskontrolle, oder bargeldlose Abrechnung in Kantinen und Tankstellen.

Die Datenerfassungsstation 3820 wurde für die Betriebsdatenerfassung in der Fertigung und im Büro konzipiert. Eine einfache Ausführung 3821 mit Anzeigeeinrichtung und Funktionstasten oder eine komfortable Ausführung 3825 mit Sichtgerät und wahlweise drei verschiedenen Tastaturen stehen zur Auswahl. Damit können Auftrags-, Maschinen-, Material- oder Personaldaten in Industriebetrieben dezentral erfaßt werden.

Für die Datenerfassung "in größerem Umfang" (Siemens) ist das Modell 3830

ausgelegt. Es ist durch die Anschluß möglichkeit von Druckern und kleinen peripheren Speichern über den genannten Ausbau der Station 3825 erweiterbar. Ein ladbarer Maskeninterpreter übernimmt die Ausgabe von Formularen sowie die Prüfung und Vorverarbeitung der eingegebenen Daten im Dialog. Typische Einsatzgebiete sind die Betriebsdatenerfassung in Fertigungsleitsystemen, die Prozeßleittechnik oder die Datenerfassung im wissenschaftlichen Bereich.