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30.03.1984 - 

GMD entwickelt Ada-Übersetzer:

Diana als Zwischensprache für ADA

BONN (VWD) - Einen Übersetzer für die neue höhere Programmiersprache Ada und Werkzeuge für die Ada-Programmierung hat die Forschungsstelle Karlsruhe der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung mbh (GMD), Bonn, entwickelt.

Wie die GMD mitteilt, warte die Software-Industrie nach der Standardisierung der Sprache Ada durch das American National Standards Institute (ANSI) auf validierte einsatzfähige Ada-Übersetzer. Durch die Eigenschaften der Programmiersprache Ada aber auch durch die Bereitstellung von unterstützenden Werkzeugen in der Ada-Programmierumgebung, solle die Software-Entwicklung effizienter und sicherer sowie die Software-Wartung kostengünstiger werden.

Die Arbeiten der GMD-Forschungsstelle konzentrierten sich auf die Entwicklung eines validierbaren Ada-Übersetzers und eine Programmierumgebung hierzu. Neben der Entwicklung des Übersetzers wurde die Zwischensprache "Diana" entworfen, die zur Zeit weltweit für viele Ada-Systeme der De-facto-Standard einer Zwischensprache für Ada sei, heißt es weiter. Um einem weiteren wichtigen Aspekt der Sprache Ada - der Möglichkeit, Module, die programmtechnisch zusammengehören, unabhängig voneinander zu übersetzen - gerecht zu werden, wurden ein Bibliothekssystem "Separee" und ein Bibliotheksverwaltungssystem "Lusy" zur Verfügung gestellt. Dieses System ethalte die meisten der von einem Datenbanksystem für eine Ada-Programmierumgebung geforderten Eigenschaften. In der Karlsruher Programmierumgebung sei auch eine Reihe von Entwicklungs- und Testwerkzeugen integriert.