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12.06.1987

Die 640-KB-Grenze für DOS wird durchlässig

NATICK/MASSACHUSETTS (CWN) - OS/2 könnte gegen MS-DOS einen schwereren Stand haben, als IBM bislang erwarten durfte: Die Rational Systems Inc aus Natick, Massachusetts, unterläuft mit ihrer Entwicklungsumgebung "DOS/ 16M" nach eigenen Angaben die 640-KB-Zugriffsbeschränkung und damit das Haupt-Handicap für DOS.

Das Produkt ist voraussichtlich ab Juli auf dem US-Markt verfügbar; es läuft unter DOS ab Version 3.0. Über "DOS/ 16M" können Software-Entwickler nach Aussagen der Herstellers mit "C" und den Assembler-Sprachen bis zu 16 MB adressieren, ohne das traditionelle PC-Betriebssystem zu verlassen.

Terence Colligan, der Präsident von Rational Systems, zeigt Optimismus: "Jetzt brauchen die Entwickler nicht mehr auf OS/2 zu warten, um ihren Kunden große Programme zu schreiben." Der spezielle Vorteil der DOS-Erweiterung liege darin, daß sie Kontinuität sowohl bei der Programmierung als auch in der Anwendung ermögliche. So könnten zum einen die bisher eingesetzten Compiler und Linker weiterverwandt, zum anderen die vorhandenen umfangreichen Mini- oder Mainframe-Programme auf einem AT oder Kompatiblen gefahren werden. Dazu Colligan: "Die Umstellung auf OS/2 ist zeitaufwendig, und viele Enduser werden zum Umlernen keine Lust haben".