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28.11.1986

Die amerikanische Pansophic-Gruppe, Oak Brook (Illinois), hat für 19 Millionen Dollar das Softwarehaus PCR Inc. gekauft. PCR ist spezialisiert auf Software für Rechner der Serie 38. Unter anderem vertreibt das Unternehmen Manufacturing-Programme. Auf al

Die amerikanische Pansophic-Gruppe, Oak Brook (Illinois), hat für 19 Millionen Dollar das Softwarehaus PCR Inc. gekauft. PCR ist spezialisiert auf Software für Rechner der Serie /38. Unter anderem vertreibt das Unternehmen Manufacturing-Programme.

Auf allen hierarchischen Ebenen greifen soll die Entlassungsaktion, mit der sich der Halbleiterhersteller und Computervertreiber National Semiconductor der Personalkosten von 500 Beschäftigten entledigen will. Probleme gibt es unter anderem mit dem Absatz der Prozessoren-Baureihe 16 000: Laut IDC hat NatSemi durch schlechten Support fast alle interessierten Softwarehäuser verprellt. Der Abbau von knapp zwei Prozent der Belegschaft gehört zu einem mittelfristigen Restrukturierungsprogramm. Dabei zieht sich das Unternehmen aus Bereichen zurück, die nur noch wenig Wachstumschancen erkennen lassen. Ob dazu in absehbarer Zeit auch der PCM-Bereich gezählt werden wird, teilte NatSemi nicht mit.

Ein vollständig deutsches Unternehmen ist seit kurzem die auf dem Gebiet der NC-Steuerungen tätige Teledynamics Deutschland GmbH. Der Geschäftsführer der bisher britischen Gesellschaftern gehörenden Firma, Wolfgang Mirau, und sein Vertriebsleiter, Udo Scherer, haben die Anteile von den Engländern übernommen. Die beiden neuen geschäftsführenden Gesellschafter planen einen Ausbau der CAD/CAM-Aktivitäten.

Die kalifornische Security Pacific National Bank will ihre Konzeption vom "Geldinstitut der Zukunft" mit Hilfe von Unix-Rechnern realisieren. Wenn das Pilotprojekt, das in fünf Filialen läuft, Erfolg hat, wird die Tochter der Security Pacific Corp. in den nächsten vier Jahren alle 600 Niederlassungen auf die Unix-Systeme umrüsten. Als Lieferant der Hardware hofft NCR auf eine Signalwirkung des Projekts.

Zum ersten Mal zahlt die Tandy Corp. eine Quartalsdividende. Sie beträgt 12,5 Cents pro Aktie und ist zahlbar am 30. Januar zum Status vom 9. Januar.

Mit einem Umsatzzuwachs von 2,3 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar schloß die Data General Corp. das Geschäftsjahr 1986 (27. September) ab. Statt eines Gewinns (Vorjahr: 24,3 Millionen Dollar) meldet DG dieses Jahr einen Verlust von 29 Millionen Dollar. In dem Betrag enthalten sind nach Angaben des Unternehmens 34,7 Millionen Dollar Kosten aus einem Vergleich mit Fairchild Industries. 75 Millionen Dollar kostete die "vorzeitige Ablösung von Schuldscheinen".

Gemeinsame Sache mit einer nordirischen Universität macht der englische Computerhersteller, ICL. Die Queen's University and Industrial Services (Qubis), eine Unternehmung, mit deren Hilfe die Belfaster Hochschule engere Kontakte zur Industrie gewinnen will, baut mit ICL ein Softwarehaus auf. Alle Mitarbeiter sollen aus Absolventen der Queen's Uni rekrutiert werden. Schwerpunkt: Bürokommunikation.

Der Vorstand der Integrated Software Systems Corp. (Issco) hat seinen Aktionären empfohlen, das Übernahmeangebot der Computer Associates Inc. (CA) anzunehmen. Da die Offerte von CA mit 12 3/8 Dollar über dem aktuellen Kurs liegt, dürfte ein großer Teil der Issco-Aktien an den Aufkäufer übergehen.

Zur ACC-Computer-Gruppe haben sich die Firmen ACC Allgemeine Communications- und Computertechnik, Krefeld, Lampatz & Platter Gelsenkirchen, und GVR Datensysteme, Düsseldorf, zusammengetan.

Mit Hilfe der Wartung nicht nur eigener PC-Systeme will sich die britische Apricot Computers plc sanieren. Die Service-Tochter des in der Bundesrepublik als Außenseiter geltenden Herstellers, die Apricot Computer Maintenance Ltd., warf in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn von 1,1 Millionen Pfund ab. Der Gesamtgewinn der Gruppe belief sich auf 2,5 Millionen Pfund vor Steuern, von denen nach Zugriff des Fiskus 1,7 Millionen übrigblieben. Im Vorjahr hatte Apricot vor allem wegen schlechter Marktakzeptanz außerhalb Britanniens einen Verlust von 3,4 Millionen Mark erwirtschaftet. In Frankreich ist der Hersteller immer noch in den roten Zahlen. Die gesteigerte Profitabilität ging übrigens zu Lasten des Mengenabsatzes: Die Einnahmen sanken von 48,1 auf 32,8 Millionen Pfund.

Ein Joint-venture in Holland starten die Softwaregruppe Volmac und der Hardwarehersteller Tandem Inc. Das neue Unternehmen mit Sitz in Vianen, das unter "Twinac" firmiert, soll den Tandem-Kunden Projektmanagement und Beratungsdienstleistungen für Online-Großprojekte bereitstellen. Außerdem soll Twinac Applikationen für niederländische Anwender entwickeln.