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Datenerfassung direkt an der Entstehungsstelle:


17.05.1985 - 

Die Arbeitslast wird gleichmäßiger verteilt

NEUSS (CW) - Mit der Ankündigung von ADR/DE II, einem System, welches den vielfältigen Ansprüchen wie großem Umfang an Produktionsdaten-Eingabe und Distributed-Data-Source-Capture dient, stellt die ADR aus Neuss ein neues Datenerfassungssystem vor.

DE II erlaubt es Unternehmen, Daten an ihrer Entstehungsstelle zu erfassen und sie in ein Computersystem einzugeben. Dadurch kann die Arbeitslast der Dateneingabe gleichmäßiger verteilt und Irrtümer reduziert werden, indem die Daten dort zu prüfen sind, wo sie entstehen. Daten können zur Verarbeitung innerhalb der Anwendungen gesammelt und mit dem System kontrolliert werden.

DE II bietet interaktive Serviceleistungen für die Definition der Dateneingabedefinition und -wartung sowie für Eingabe, Prüfen und Kontrolle der Produktionsumgebung. Administrative Online-Wartung und Abbiegemöglichkeiten werden ebenso unterstützt wie Hilfen zum Abstrahieren der Daten, Datacom/DB-File-Backup und Recovery-Utilities. Mechanismen der Zugangskontrolle gewährleisten die physische und logische Trennung und den Schutz aller Daten und Datendefinitionen innerhalb des Systems. Das Produkt ist voll kompatibel mit dem ADR/Datacom-DB-System.

Definition und Wartung von Dateneingabeanwendungen ist eine Online-Funktion, die einem Modus zu Full-screen-painting beinhaltet und keine Programmierung oder Kompilierung verlangt. Interaktive Eingabe, Prüfung und Blättern der Daten sind für Bediener von Produktionsterminals vorgesehen. Data-Stacks (oder Batches) werden auf Anforderung dynamisch angelegt und einer individuellen Dateneingabeanwendung zugeordnet. Eine Anwendung kann mehrere selbsterstellte Masken haben. Extensive Dateneditierung und Gültigkeitsprüfung werden auf jeden Eingabedatensatz angewandt, um sicherzustellen, daß die Daten korrekt sind. Fehler werden angezeigt und der Bediener zur Korrektur aufgefordert. Datenfelder können automatisch von Maske zu Maske kopiert werden.

Der Datentransfer direkt in die ADR/Datacom/DB ist möglich. Eine Vielzahl an Selektionskriterien und flexibler Optionen vereinfachen den Datentransfer. Es ist vorgesehen, Konstanten und Systemdaten in die Ausgabesätze einzufügen. Datacom-DB-Anwendungen haben die Möglichkeit, Daten direkt, unter Umgehung von Arbeitsdateien, in die Datacom/DB-Datenbank zu transferieren. Möglichkeiten zum automatischen Restart sichern die Bedienung und Unversehrtheit der Daten, ungeachtet möglichen Versagens innerhalb der Hard- oder Software. Der Nutzen der Einsatzmöglichkeiten von DE II stellt größtmögliche Flexibilität und Kontrolle des Anwenders dar. Das Ausmaß an logischem Schutz (in Relation zum physischen) kann mit Blick auf die besonderen Ansprüche der zu unterstützenden Anwendungen festgelegt werden.

Die Anwendungsdefinitionen sind Password-geschützt; Bedienerfunktionen sind eingeschränkt durch die Anwendung und den Datenstapel auf Bediener, die die erforderliche Autorisierungsstufe haben.

Das System läuft unter IBM/CICS. Von Benutzern entwickelte Anwendungen, Online-Exits ausgeschlossen, sind zwischen verschiedenen Anwendern austauschbar. DE II ist jetzt verfügbar für OS/VS 1 -, OS/ MVS- und MVS/XA-Umgebungen auf den IBM-Rechnern 1370, 30XX und 43XX.