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05.12.1997 - 

Schnelligkeit gefragt

Die AS/400 avanciert zum Java-Server

Um aus der AS/400, die mit dem langweiligen Image der Zuverlässigkeit lang existierender Mittelstandsapplikationen behaftet ist, eine attraktive Java-Maschine zu machen, hat die IBM ein spezielles Softwareset entwickelt. Diese Woche ist das Paket, das ursprünglich für die 64-Bit-Power-PCs von IBM gedacht war, reif für Betatests.

Hauptbestandteil ist eine der AS/400 angepaßte JVM. Diese lokale Umgebung, die es erlaubt, Java-Byte-Code zu interpretieren, unterstützt zum Beispiel das Thread-Management der AS/400. Dadurch wird ein Multitasking möglich, das Java-Anwendungen unter anderem Performance-Gewinne einbringt. Die Software ermöglicht es darüber hinaus, sowohl Just-in-time-Compiler zu benutzen als auch den Java-Code direkt zu übersetzen. Zudem haben die IBM-Entwickler an der Garbage-Collection gebastelt, einem Sprachautomatismus, der Code, welcher nicht länger benötigt wird, vom Speicher entfernt. Auch hier läßt sich nun nach IBM-Angaben bei der Programmausführung erheblich Zeit sparen.

Entwickler, die Java-Programme für die AS/400 schreiben, können auf die rechnerspezifischen Services und Applikationen zugreifen. Dabei lassen sich die üblichen Java-Werkzeuge und die "AS/400 Toolbox for Java" nutzen. Die Toolbox erlaubt den Programmierern, remote auf Datenbanken und AS/400-Cluster zuzugreifen.