Vergleichstest

Die besten TFT-Displays unter 300 Euro

Ein gutes TFT-Display muss nicht teuer sein. Bereits für unter 300 Euro gibt es TFT-Displays mit Full-HD-Auflösung. Der Test präsentiert die aktuellen Modelle.
Preiswerte TFTs: Gute Bildqualität
Preiswerte TFTs: Gute Bildqualität

Günstige Flachbildschirme haben mittlerweile fast alle Anbieter im Angebot. Die großformatigen Einsteiger-TFT-Displays bekommt man aktuell bereits für unter 300 Euro. Die Monitore erlauben dank hoher Auflösung komfortables Arbeiten. Die 24-Zöller haben gegenüber den 22-Zoll-Geräten - zumindest bei Modellen mit einem Seitenverhältnis von 16:10 - den Vorteil einer noch höheren Auflösung. So bietet etwa der Wortmann Terra LCD 6422W PV 1920 x 1200 Pixel gegenüber den 1680 x 1050 Bildpunkten beim NEC MultiSync EA221WMe . Mit dieser Auflösung lassen sich HD-Filme in voller Auflösung abspielen. Auch für andere Anwendungen bieten größere Bildfläche und höhere Auflösungen deutliche Vorteile. Am Arbeitsplatz lassen sich große Excel-Dateien besser bearbeiten, zu Hause finden beispielsweise Webbrowser und E-Mail-Client nebeneinander auf dem Bildschirm Platz.

Neben den bisher gängigen TFT-Displays im Bildformat von 16:10 bringen die Hersteller vermehrt TFT-Monitore mit dem von LCD-TVs bekannten Seitenverhältnis von 16:9 auf den Markt wie beispielsweise unseren Testsieger Asus VK246H . Der Grund liegt in der verbesserten Ausbeute an LCD-Panels, die die Hersteller aus einem großen Fertigungsrohling gewinnen können. Aus einem Rohling lassen sich mehr 16:9- als 16:10-Panel herausschneiden. Das neue Format hat aber auch Vorteile für den Anwender. So haben bereits die kleineren und preiswerteren 22-Zoll-TFTs mit 16:9 Seitenverhältnis eine erhöhte Auflösung. Statt 1680 x 1050 Pixel wie bei 16:10-Modellen besitzen sie wie die 24-Zoll-Modelle die Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten.

Günstige Panel-Technik

Alle preiswerten aktuellen TFT-Bildschirme sind mit TN-Panel (Twisted Nematic) ausgestattet, die sehr günstig herzustellen sind. Vorteil dieser Technik sind die relativ kurzen Reaktionszeiten von hell auf dunkel und umgekehrt – gut für bewegte Bilder. Nachteil sind die geringen Blickwinkel, in denen diese TFTs farblich korrekte Darstellung bieten. Aktuelle TN-Geräte haben aber aufgeholt und liefern eine gute Bildqualität wie etwa in diesem Test der HP 2509m .

Fazit: Beim Kauf eines TFT-Monitors kann man heute nicht mehr viel falsch machen. Die Bildqualität auch preisgünstiger TFT-Displays mit TN-Technik reicht für den normalen Arbeitsplatz im Büro oder zu Hause völlig aus. Das beweist unser Testsieger Samsung Syncmaster BX2240 , der für unter 300 Euro eine gute Darstellung liefert.

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