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30.10.1998

Die Besucher

Ernst von Kannen, Mitarbeiter der IT-Organisation bei der Sempell AG, Korschenbroich: "Ich würde für die Systems nicht nach München kommen. Mich interessiert nur der SAP-Kongreß. Wir sind R/2-Anwender und werden das - insbesondere aus Kostengründen - auch noch einige Zeit bleiben. Für mögliche Konkurrenzprodukte interessiere ich mich daher nicht. Als Messe ist mir die CeBIT in Hannover lieber."

Matthias Schmidt, Auszubildender zum IT-Systemkaufmann aus Ludwigshafen: "Das Arbeitsamt hat mich auf die Idee gebracht, nach dem Abitur IT-Systemkaufmann zu lernen. Für mich ist der Systems-Besuch Teil meiner Ausbildung, die von meinem Lehrherrn, dem Institut für Management-Informationssysteme (Imis), bezahlt wird."

Jochen Emmert, Fachmann für chemisch-analytische Anwendungen aus Mannheim: "Für mich gibt es nur zwei wichtige Messen: die Analytika im Frühjahr und die Systems im Herbst. Auf beiden Veranstaltungen versuche ich, die richtigen Techniken für die chemische Analyse herauszufinden. Konkret interessiere ich mich hier für Linux, Online-Netze und Entwicklungswerkzeuge, besonders Delphi von Inprise."

Bernhard Wöbker, Vice-President Europe der Versant Object Technology GmbH, München: "Die Systems ist für objektorientierte Technik und Middleware zu breit angelegt. Wir waren im vergangenen Jahr auf dem alten Gelände und kamen nur auf drei lohnende Kontakte. Wir konzentrieren uns daher lieber auf Branchenveranstaltungen im Bereich Telekommunikation und Finanzdienstleistungen. Ansonsten ist mir die neue Messe zu steril. Auch die Grünflächen in der Mitte wirken ziemlich lieblos angelegt."

Friedrich Münstedt, Leiter Personalanwendungssysteme bei der Hüls Infracor GmbH, Marl: "Eigentlich informiere ich mich lieber aus der Fachpresse oder bei Einzelterminen auf Messen. Hier sammle ich Prospekte ein, die ich im Büro auswerte. Gekommen bin ich wegen des SAP-Kongresses, aber die Themen sind mir hier zu allgemein. Ich ziehe Spezialveranstaltungen zu meinem Fachgebiet vor."

Véronique Tonnoir, Ingénieur Commercial, Pilgrim Group Mors, Gentilly: "Wir stellen portable Touchscreen-PCs her, die mit Funknetztechnik ausgestattet sind. Dafür suche ich hier nach deutschen Vertriebspartnern und VARs (Value Added Reseller). Ich bin erst gestern gekommen und habe bereits zwei ernsthafte Interessenten. Für mich scheint das eine erfolgreiche Messe zu werden."