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17.07.1987

Die Blitz Umfrage

Der günstigere Preis ist der Köder, den die Third-Party-Maintenance-Anbieter auswerfen. Aber mit gleichwertigem Service müssen die so gewonnenen Kunden bei der Stange gehalten werden. DV-Wartung ist eine hochsensible Angelegenheit, von der unter Umständen die gesamte Produktion abhängt; deshalb scheuen viele Anwender das Experiment mit den Drittanbietern. In der Realität ist das Risiko jedoch minimierbar.

Peter Ziegler

Leiter des Rechenzentrums, Krupp Mak Maschinenbau GmbH. Kiel

"Wir orientieren uns konsequent am Kosten/ Leistungs-

Verhältnis der Hardwarewartung. Deshalb nehmen wir für unser IBM-TP-Equipment seit ungefähr zwei Jahren einen Third-Party-Maintenance-Anbieter in Anspruch.

Mit diesem Dienstleister haben wir zwar den Vertrag abgeschlossen; die eigentliche Wartung wird jedoch nach wie vor vom Hersteller, also von IBM, besorgt. Auf diesem Umweg sparen wir jedoch einen guten Teil der Maintenance-Kosten ein.

Da wir Mixed-Hardware einsetzen, bietet es sich fast von allein an, die gesamte Hardware von einem der PCM-Produzenten warten zu lassen. In letzter Zeit sind einige dieser Anbieter auf dem Maintenance-Sektor recht rührig geworden. So sind denn solche Überlegungen bei uns selbstverständlich in der Diskussion. Konkrete Absichten in dieser Richtung haben wir zur Zeit noch nicht."

Erwin Schrantz

DV-Leiter,Walker Deutschland GmbH, Viernheim

"In einer Beziehung unterscheiden wir uns nicht von anderen Unternehmen: Wenn unsere DV-Anlage ausfällt, bricht das Chaos aus. Trotzdem haben wir es Anfang 1985 gewagt, die Hardwarewartung einem TPM-Anbieter zu übertragen. Das Risiko wurde allerdings durch ein Druckmittel unsererseits gemindert: Wir sind gleichzeitig Leasingkunde des Service-Unternehmens.

Das schlagende Argument zugunsten des Dienstleisters ist auf jeden Fall der Maintenance-Preis. Wenn es in der Qualifikation je Probleme geben sollte, wirkt sich dies für uns insoweit nicht negativ aus, da sich unser Wartungspartner auf seine Kosten das fehlende Know-how einkaufen kann. Dieser Fall ist bereits einmal eingetreten; daher wissen wir daß das Abkommen zwischen IBM und Dienstleister funktioniert."