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26.09.1986

Die Branche fühlt sich in die Ecke gedrängt

Waren vor kurzer Zeit die Prognosen für das PC-Geschäft noch stark optimistisch, so fühlt sich die Branche heute durch mehrere Faktoren in die Ecke gedrängt. Rainer Wieltsch, PC-Verkaufschef beim Marktführer IBM, sieht eine allgemeine Zurückhaltung gegen den Computereinsatz als "österreichisches Kulturproblem". Laut einer Befragung bei österreichischen Managern und Freiberuflern, der Hauptzielgruppe für den PC-Verkauf, möchten sich nur 17 Prozent davon "computerisieren". Ein Hauptproblem ist für Wieltsch, daß in Österreich zuwenig qualifizierte Computerverkäufer vorhanden sind. Die Produkte mit höherem Anschaffungspreis erfordern ein Maß an Verkaufsberatung, das vom PC-Handel bei sinkenden Preisen und damit fallenden Händlermargen kaum mehr finanzierbar ist.

Mancher Computerhändler (ein großer Teil entstammt dem traditionellen Büromaschinenhandel) beginnt am Sinn des PC-Geschäftes zu zweifeln. Für die zukunftsträchtige Alternative, den softwareverkauf zu forcieren, fehlt ihm meist das fachkundige Personal. Wieltsch rechnet, daß sich der PC-Markt künftig spalten wird: einerseits in ein beratungsintensives Segment, wo die teuren und preisstabileren Lösungen verkauft werden und andererseits in die "Schachtelware", die zu Billigpreisen über den Ladentisch gehen.