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03.12.1982 - 

BVB: Datentechnik verschont das Gesamtbild

Die Branche schnallt den Gürtel enger

BAD HOMBURG (nw) - Die Branche muß anscheinend den Gürtel enger schnallen: Nicht daß die wirtschaftliche Entwicklung nur Im ersten Halbjahr 1982 schlecht verlaufen ist, auch für die zweiten sechs Monate prognostiziert der Bundesverband der Vertriebsunternehmen für Büroorganisation (BVB) eine rückläufige Wachstumsrate. Denn zum einen sei weder zu erwarten, daß die Investitionsbereitschaft steige noch daß das Exportgeschäft von der weltweiten Rezession verschont bleibe.

Die Zahlen im einzelnen verdeutlichen den negativen Trend. So ging bei einem stagnierenden Bruttosozialprodukt gegenüber dem ersten Halbjahr 1981 das nominale Inlandsangebot der Büro- und Informationstechnik um 4,5 Prozent auf knapp 4,66 Milliarden Mark zurück (1981: 4,88 Milliarden). Relativ stabil geblieben sind nach BVB-Berechnungen nur die Preise.

Wieder einmal jedoch verschont der Bereich Datentechnik das Gesamtbild. Denn die Branche hätte noch schlechter abgeschnitten, wenn nicht der Anteil der Datentechnik am Inlandsangebot mit 85,2 Prozent knapp fünf Punkte weiter genommen hätte.

Besonders hart getroffen von der schlechten Konjunkturlage wurde dem Verband zufolge der Bereich Büromaschinen: Hatte sich das Inlandsangebot in den ersten sechs Monaten 1981 noch um 4,9 Prozent auf rund 0,96 Milliarden gesteigert, fiel es heuer um 28,2 Prozent auf knapp 0,7 Milliarden Mark zurück.

Eine Steigerung der Produktion bei der Büro- und Informationstechnik von 2,5 Prozent auf 4,77 Milliarden Mark sei nur auf den Bereich Datentechnik zurückzuführen, dessen Produktion sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent auf j,86 Milliarden Mark gesteigert hatte.

Zufriedenstellend war, wie der BVB betont, im ersten Halbjahr 1982 einzig das Exportgeschäft: Sowohl der Bereich Büromaschinen (plus 5,5 Prozent auf 1,03 Milliarden Mark) als auch der Bereich Datentechnik konnten positive Zuwachsraten verzeichnen. Somit stieg der Export insgesamt um 12,2 Prozent auf 3,7 6 Milliarden Mark (Vorjahr 3,35 Milliarden).

Vergleicht man die Einfuhren der wichtigsten Importländer in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres mit denen des Vorjahreszeitraums, so zeigt sich, daß die USA mit einem Einfuhrwert von fast 1,35 Milliarden (plus 5,5 Prozent) beziehungsweise mit einem Anteil von 35,4 Prozent an der Gesamteinfuhr (minus 0,6 Prozentpunkte) ihre Spitzenstellung hielten; gefolgt von Japan mit einem Einfuhrwert von mehr als 572 Millionen Mark (plus 27,7 Prozent) und Großbritannien (Einfuhrwert von 449 Millionen Mark, minus 5,4 Prozent).