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23.08.2005

Die Bundesagentur kämpft mit Softwareproblemen

Viele Funktionen fehlen bis ins nächste Jahr.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge nach wie vor Probleme mit ihrer IT-Installation. Danach sind derzeit 160 Entwickler Tag und Nacht im Einsatz, um den Betrieb des fehleranfälligen Systems so zu gewährleisten, dass zumindest die Auszahlung der Leistungen sichergestellt ist. Die Bundesagentur dementierte sofort: "Es gibt keine Probleme bei der Auszahlung von Arbeitslosengeld II", betonte eine BA-Sprecherin. Sie bestätigte aber auch, dass das entsprechende Computersystem noch Mängel aufweise und daher ständig weiterentwickelt werde.

Im Juli erst hatte ein Systemabsturz dazu geführt, dass Zuschüsse und Nachzahlungen für rund 250000 Empfänger acht Tage zu spät ausgezahlt wurden. Anfang August wurden Meldungen zur Krankenversicherung wie An- und Abmeldungen sowie Änderungen bei Arbeitslosengeld-II-Empfängern grundlos automatisch storniert. Die BA hatte eingeräumt, dass es sich um mehrere hunderttausend Fälle gehandelt habe.

Die BA-Mitarbeiter werden noch eine Weile mit der maroden Installation arbeiten müssen. Branchenexperten erwarten, dass die Telekom-Tochter T-Systems, Hersteller der Software, den vollen Funktionsumfang erst im Lauf des kommenden Jahres liefern wird. Interne Schätzungen gehen sogar von einer noch zwei Jahre währenden Verzögerung aus. (jha)