Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

30.08.2005

Die Cell-Architektur wird öffentlich

IBM, Sony und Toshiba veröffentlichen einige Spezifikationen der neuen CPU und wollen so Entwickler gewinnen.

Zeitgleich zu Intels Entwicklerkonferenz in San Francisco veröffentlichten IBM, Sony und Toshiba Dokumente, die tiefere Einblicke in die Architektur des zukünftigen Cell-Prozessors geben und Softwareentwickler für die Plattform gewinnen sollen. Der Multi-Core-Chip, an dem seit März 2001 unter anderem auch IBM in Böblingen arbeitet, besteht aus einem Rechenkern auf Basis von IBMs "Power"-Architektur und acht speziellen Rechenwerken, den "Synergistic Processing Units" (SPUs).

Die Entwickler können sich jetzt über die "Cell Broadband Engine Architecture" informieren. In deren Zentrum steht ein Power-Kern, der die Rechenabläufe steuert und kontrolliert. Er wird von den SPUs begleitet, die Spezialaufgaben übernehmen. DMA-Befehlssätze (Direct Memory Access) sorgen für die Kommunikation zwischen den Prozessorelementen. Aufbau und Befehlssätze der Hilfsprozessoren, die Multimedia- und Streaming-Applikationen beschleunigen, wurden ebenfalls offen gelegt. Schließlich stehen mit den "Synergistic Processor Unit C/C++ Language Extensions" Programmierwerkzeuge zur Verfügung.

Die drei Cell-Gründer wollen mit diesem Schritt eine Entwickler-Community begründen, die die "Grenzen des Machbaren auf dem Cell-Chip" ausloten und zu professionell nutzbaren Entwicklungen führen soll. Sony will den Chip in der "Playstation 3" einsetzen, da er insbesondere grafische Anwendungen schnell abarbeiten kann und dabei das Niveau von Supercomputern erreichen soll. (kk)