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25.06.1999

Die Chronologie der Fusion

1923: Siemens gründet zusammen mit der Furukawa-Gruppe die Firma Fusi Denki Seizo. Fusi war die Abkürzung der beiden Gründernamen Furukawa und Siemens.

1935: Fujitsu entsteht als Ausgliederung des Kommunikationsbereichs aus Fusi Denki Seizo unter dem Namen Fusi Tsushinki Seizo.

1954: Fujitsu steigt mit Hilfe der Regierung als erstes japanisches Unternehmen ins Computergeschäft ein.

1990: Siemens erwirbt die Mehrheit am Computerhersteller Nixdorf in Paderborn. Fujitsu kauft sich für 1,3 Milliarden Dollar 80 Prozent des britischen Unternehmens ICL.

1992: Nixdorf wird in den Siemens-Konzern eingegliedert. Es folgen Umstrukturierungsmaßnahmen und Entlassungen. Die Belegschaft schrumpft von 52000 auf 38000.

1997: Gründung der Siemens Business Services (SBS). Die Zerschlagung von SNI zeichnet sich bereits ab.

1998: Der Verkauf der PC-Fertigung an Acer scheitert in letzter Sekunde. Siemens strukturiert wieder um und schafft einen Geschäftsbereich Information & Communication. Im Teilbereich IC-Products taucht die Computer-Systems- (CS-)Division auf.

1999: Seit Jahresanfang kursieren immer wieder Gerüchte um eine Fusion der Siemens-PC-Produktion mit Fujitsu. Im März verdichten sich die Spekulationen nach neuen Umstrukturierungen und der Ankündigung, über 1000 Mitarbeiter aus der PC-Sparte bei Siemens auf die Straße zu setzen. Diese "sozialverträgliche Personalanpassung", wie es im Firmenjargon hieß, soll wie geplant erfolgen, bekräftigte von Pierer bei der Ankündigung des Joint-ventures mit Fujitsu am 17. Juni 1999.