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26.03.1976

Die Citicorp Leasing (Deutschland) GmbH hat ihren Geschäftssitz von Düsseldorf nach Frankfurt verlegt. Neben Jan Flinterman wurde José Lopez (34) zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Lopez, Absolvent der Sloan School of Management des Massachusetts In

26.03.1976

Die Citicorp Leasing (Deutschland) GmbH hat ihren Geschäftssitz von Düsseldorf nach Frankfurt verlegt. Neben Jan Flinterman wurde José Lopez (34) zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Lopez, Absolvent der Sloan School of Management des Massachusetts Institute of Technologie kam 1972 zur Citibank (vormals First National City Bank).

Noch im gleichen Jahr übernahm er die Leitung der Planungsabteilung der deutschen Citibankniederlassungen. Citicorp, die vornehmlich Leasing von EDV-Anlagen einschließlich Peripherie betreibt, ist eine Tochtergesellschaft der Citibank. José Lopez: "Wir wollen unsere Geschäftstätigkeit in Deutschland, wie auch im Ausland, weiterhin ausdehnen. Der bisherige Geschäftszweig der Refinanzierung von Mietverträgen, die Hersteller mit ihren Kunden direkt abgeschlossen haben, soll ausgebaut werden."

Im Alter von fast 90 Jahren starb in Pretzfeld (Kreis Forchheim) Professor Walter Schottky. Sein Name ist verbunden mit grundlegenden Erfindungen auf dem Gebiet der elektronischen Bauelemente. Schottky war - entgegen weitverbreiteter Ansicht - nicht Amerikaner. Er wurde am 23. Juli 1886 in Zürich geboren, wuchs in Berlin auf und promovierte dort als einer der wenigen Doktoranden von Max Planck mit einer Arbeit aus der speziellen Relativitätstheorie.

1923 wurde Schottky als ordentlicher Professor für theoretische Physik nach Rostock berufen. Seit 1927 arbeitete er für Siemens in den Laboratorien in Berlin und Pretzfeld.

Schottky war Träger des Werner-von-Siemens-Ringes und mehrfacher Ehrendoktor. Die von ihm erfundenen Schutzgitterröhren waren früher Bestandteil aller elektronischen Geräte. Einige Halbleiter-Bauelemente sind fest mit seinem Namen verbunden: die Schottky-Diode, die in der Technik der Integrierten Schaltungen allseits bekannte Schottkysche Transistor-Transistor-Logik (TTL) sowie der GaAs-Schottky-Feldeffekttransistor.

Die Schottky-Diode ist eine moderne Form des aus den Anfängen des Rundfunks bekannten Bleiglanz-Kristalldetektors. Sie eignet sich für hohe Frequenzen und kann als schneller Schalter verwendet werden. Problematisch ist allerdings die Fertigung, da Schottky-Dioden nur auf speziellen Produktionsstraßen hergestellt werden können. Der Unterschied zu konventionellen Dioden besteht in der Verwendung von Metall-Halbleiter-Übergängen als Sperrschicht. Vorzüge sind kleine Sperrströme, niedrige Schwellenspannungen und geringes Rauschen.

Bei Anwendung der TTL ergeben sich leicht integrierbare Halbleiterschaltungen zur Verknüpfung von Eingangsimpulsen mit Schaltzeiten im Bereich von 10 Nannosekunden.

Der Schottky-Feldeffekttransistor zeichnet sich durch besonders hohe Grenzfrequenzen aus (weit über denen von bipolaren Transistoren). Kürzlich wurden im Forschungslabor von Siemens Muster hergestellt, deren Grenzfrequenz über 30 GHz liegen. ob

Selbständig gemacht hat sich Klaus Kühl (35). Er sammelte Berufserfahrungen als Systems-Manager bei Honeywell, Vertriebsbereichsleiter bei ICL, Vertriebs- und Marketingleiter bei Allied Business Systems und bei Computertechnik Müller GmbH - Diehl Datensysteme. Seine Kenntnisse will Kühl jetzt in einer "Unternehmensberatung Klaus Kühl" nutzen. Geplante Arbeitsgebiete: Marketing- und Vertriebsberatung speziell für kleinere und mittlere Hardware-Anbieter (Hauptblickrichtung: MDT), außerdem Seminare, Schulung, Organisationsberatung und ein Übersetzungs-Dienst. ob

Den Bereich Marketing bei Softlab in München hat Karl-Heinz Herrmann (33) übernommen. Seit elf Jahren in der DV-Branche tätig, war Herrmann die letzten vier Jahre bei GTE Informations Systems GmbH (Bad Homburg) beschäftigt. Der Marketing-Bereich von Softlab wurde verstärkt, weil sich die Firma stärker im Software-Package-Geschäft engagieren will. Das Unternehmen setzt dabei besonders auf das Programm-Entwicklungs-Terminal PET/X1150. ob

Seit März 1976 ist Rolf Gehrer, Geschäftsführer der MCS GmbH Microfilm Computer Service & Co. Betriebs KG in Nürnberg, alleiniger Gesellschafter der Firma. Er übernahm die Gesellschafteranteile von Heinz Hübner. Die MCS ist ein COM-Dienstleistungsunternehmen, das selbst entwickelte Software anbietet, um "COM-Anwendungen lückenlos in bisherige DV-Abläufe zu integrieren".

Zum "Wanderer zwischen zwei Welten" wird Günther Leue, langjähriger Geschäftsführer der Diebold Deutschland GmbH. Leue, seit Anfang Januar selbständig, beabsichtigt, mit "Berufssitzen in den USA und der Bundesrepublik für den Bereich der Informationstechnologie eine Art Brückenschlag-Funktion zwischen beiden Ländern wahrzunehmen".

Leue hat gute US-Kontakte: Er war mehr als 15 Jahre in leitenden Positionen bei Sperry Univac und gehört mehreren amerikanischen Fachverbänden an. Der Deutsche plant "eine gründliche, neutrale und kritisch wertende Beobachtung sowie eine aus ersten Hand kommende Berichterstattung über sich abzeichnende Trends." Seine Aufgaben sieht Leue in der Beobachtung spezieller Teilgebiete wie Halbleiter-Entwicklungen, Kommunikations-Technologie, Datenerfassungssysteme und bibliographische On-Line-Systeme. ob

Rainer Kolshorn (34), vormals Hauptbereichsleiter bei Divo Inmar in Frankfurt, wechselte nach München zur IDC Deutschland. Er übernahm dort den Geschäftsbereich Marketing Services und Beratung. Kolshorn war unter anderem für die Divo-Inmar-Studien im EDV-Markt zuständig und Projektleiter für zwei kürzlich abgeschlossene Großprojekte, die im Unterauftrag von Arthur A. Little für das BMFT durchgeführt wurden (Thema: Auswirkungen neuer Kommunikations-Techniken). Sein neues Aufgabengebiet bei IDC Deutschland: Corporate Planning Service Europa, europäische Multi-Client Studies und Exklusivuntersuchungen.