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26.08.1994

Die Computer & Communications Industry Association interveniert IBM-Konkurrenz will Aufhebung des Consent Decree verhindern

FRAMINGHAM (IDG) - Big Blues Mitbewerber machen gegen eine Aufhebung des Consent Decree mobil, der 1956 zwischen der US- Regierung und der IBM geschlossen wurde. Wenn die Armonker ihre im Outsourcing-Geschaeft taetige Tochtergesellschaft Integrated Systems Solutions Corp. (ISSC) quersubventionieren duerften, wuerden andere Hersteller von Hard- und Software geschaedigt. Diese Auffassung vertritt die Computer & Communications Industry Association (CCIA) und versucht, vor Gericht gehoert zu werden.

Die CCIA hat am Montag beim Distriktgericht in New York einen Anhoerungsantrag gestellt. Mit dieser Einmischung will sie verhindern, dass dem Wunsch der IBM Corp. entsprochen wird, den Consent Decree aufzuheben, wonach es ihr unter anderem untersagt ist, die hundertprozentige Tochter ISSC mit Hard- und Software zu Spezialpreisen zu versorgen. "Die IBM hat bereits ihre Absicht klargemacht, ihre monopolistische Macht auszuueben, wenn der Consent Decree ausser Kraft gesetzt wird", ist in dem CCIA- Memorandum zu lesen. "Wird der Decree aufgehoben, will IBM die Serviceorganisation quersubventionieren." Das habe Wettbewerbsverzerrungen zur Folge, warnt der Verband.

Obwohl die Interessenvertretung so gewichtige IBM-Konkurrenten wie Hitachi Data Systems, Amdahl, Unisys, Storage Technology und Tandem zu Mitgliedern hat, ist nicht sicher, ob jede dieser Firmen gegen die Aufhebung der Restriktionen ist.

Ryal Poppa, Chief Executive der Storage Technology Corp., schlaegt sich allerdings eindeutig auf die Seite des Verbandes: "Wir waren eine der Firmen, die die CCIA aufgefordert haben, aktiv zu werden. Der Consent Decree enthaelt einige nuetzliche Restriktionen, die uns den Umgang mit IBM erleichtern." Vor allem unterstuetzt Poppa den Antrag seines Verbandes, weil sich die Storage-Division der Armonker sehr unkooperativ zeige, wenn es um die Bereitstellung von Software-Interfaces fuer Storagetek gehe. Allein um dieses Verhalten nicht noch zu unterstuetzen, sollten die Restriktionen in Kraft bleiben.