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18.01.1991 - 

3M veröffentlicht Ergebnisse einer Studie

Die Datensicherung kommt bei den PC-Anwendern zu kurz

ST. PAUL (pi) - Daß der Einsatz von PCs nicht nur Rationalisierungseffekte eröffnet, sondern auch Risiken birgt, belegt eine von Speichermedien-Hersteller 3M, St. Paul, Minnesota, in Auftrag gegebene Studie. Demnach sind in den USA aufgrund von Datenverlusten am PC etwa 30 Prozent aller Anwender durchschnittlich eine Woche im Jahr völlig unproduktiv.

Nach Berechnungen des texanischen Marktforschungsinstitutes Intelliquest, Austin, das die Untersuchung für 3M durchgeführt hat, entsteht der US-Wirtschaft auf diese Weise jährlich ein Verlust von nahezu vier Milliarden Dollar.

Vor allem solche PCs, die in einem lokalen Netzwerk hängen, das sind knapp die Hälfte aller PCs in den USA, verlieren deutlich mehr unternehmenswichtige Daten als Stand-alone-Systeme.

Nach der bei insgesamt 800 großen und kleinen Anwenderunternehmen durchgeführten Befragung ist die Datenhaltung in LANs auch dann noch riskant, wenn die für das lokale Netz verantwortlichen Betreuen in kurzen Abständen regelmäßig Backups durchführen. Das Datensicherungs-Verhalten der LAN-Verantwortlichen, so teilt 3M mit, unterscheidet sich grundsätzlich von dem der Endanwender. Während letztere allenfalls einmal in der Woche ein Backup durchführen, sind die Verwalter lokaler Netzwerke in der Regel täglich zu einem teilweise oder vollständigen Back up bereit.

Überraschende Ergebnisse kamen bei der Analyse des Verhaltens der PC-Endanwender in Sachen Datensicherung heraus. Mehr als die Hälfte der befragten LAN-Verantwortlichen berichtete, daß in ihrem Unternehmen auch unternehmenskritische Daten zum großen Teil ungeschützt auf lokalen Festplatten und nicht auf dem Netzwerk-Fileserver abgelegt sind.